10.08.2010
Fünf Fragen an Young Ho Kim aus Frankfurt
© Foto Young Ho Kim
Wie bist Du zum Yoga gekommen und seit wann praktizierst Du?
Ich bin zufällig zum Yoga gekommen. Aber wie wir wissen, gibt es keine Zufälle. Es war vor 12 Jahren, weil damals meine erste Liebe auseinander ging. Ich war sehr verwirrt, orientierungslos und eine gute Freundin von mir lud mich nach Amerika ein. Sie war dort, um Yoga zu lernen. Ich habe zufällig in Asthanga Yoga Stunden teilgenommen. Ich war sehr beeindruckt und inspiriert davon und habe den ganzen Urlaub nur Yoga praktiziert. Ich bin sehr dankbar, dass dies passiert ist.
Welchen Yoga-Stil übst bzw. unterrichtest Du und warum gerade diesen?
Ich unterrichte kein System. Deswegen kann ich mit dem Begriff Stil wenig anfangen. Ich nenne es einfach, um meinem Yoga einen Namen zu geben „intensive Yoga“. Aber es ist ein organisches System, welches ständig am Wachsen ist. Ich sehe mich selber auch noch als Schüler, der gerne neues Lernen möchte. Alles was mich interessiert und begeistert fließt in mein Yoga mit ein. Ich lege viel Wert auf Ausrichtung aber gleichzeitig praktizieren wir auch viele Vinyasas. Wir versuchen beides zu verbinden.
Was war Dein schönstes Yoga-Erlebnis, zum Beispiel während eines Retreats, einer Ausbildung oder im Unterricht…?
Ich habe mich wie ein Kind gefreut, als ich zum ersten Mal in meinem Wohnzimmer einen Handstand geschafft habe. Das ist die physische Ebene. Auf mentaler Ebene habe ich die Herausforderungen im Leben angenommen und mein Privatleben zu meistern. Es ist auch wunderbar wenn ich in meinem Yogastunden etwas erzähle und ich bei meinen Yogaschülern strahlende Augen sehen. Solche Momente sind unbezahlbar.
Wenn Du neben einen “Promi” Yoga üben dürftest, neben welcher Person würdest Du Deine Matte ausrollen und warum gerade diese Person?
Diese Frage finde ich sehr schwierig zu beantworten. Es ist leider nicht mehr möglich, aber ich würde sehr gerne neben Michael Jackson mal Yoga machen und als Musik „Man in the Mirror“ spielen lassen.
Wenn Du auf eine Insel auswandern müsstest, welche zwei Yogabücher würdest Du mitnehmen?
Ich lese sehr gerne. Ich würde ein Buch von Donna Fari mitnehmen. Es heißt „Living Yoga“ und beschreibt, wie man Yoga im Alltag integriert. Was mich im Moment auch sehr interessiert ist das Buch „Anatomy Trains“ von Thomas Mayer. Ich habe gelernt durch dieses Buch anatomisches Wissen spirituell zu verstehen. Ansonsten würde ich gerne noch ein Buch von Osho mitnehmen. Er begleitet und inspiriert mich schon mein Leben lang.
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Profil
Name: Young Ho Kim
Web: www.insideyoga.de
Facebook: www.facebook.com/younghokim
EMail: y.kim [ääät] insideyoga [punkt] de
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