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10.08.2010

Fünf Fragen an Barbra Noh aus München

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© Foto: Barbra Noh

Wie bist Du zum Yoga gekommen und seit wann praktizierst Du?

Ich bin durch eine dringende Notwendigkeit irgendetwas zu finden, was mir besser hilft mich in meinem Leben zurechtzufinden. Ich habe ganz bewusst gesucht und hatte eine Vorstellung und suchte nach etwas, was meinen inneren Zustand positiv beeinflusst. Ich bin nach München gezogen und relativ nah befand sich ein Sivananda Zentrum. Ich habe an einer Probestunde teilgenommen und schon nach ein paar Asanas und Atemübungen hatte ich ein unglaublich gutes Gefühl. Es war das erste Mal in meinem ganzen Leben, dass ich wirklich entspannt war. Entspannt im Sinne von in mir selbst zu ruhen. Ich war zufrieden und innerlich gelassen. Das war im Jahre 1997 und ich wollte diesen Weg unbedingt weitergehen. Ab diesem Zeitpunkt habe ich täglich geübt.

Welchen Yoga-Stil übst bzw. unterrichtest Du und warum gerade diesen?

2005 hatte ich meine erste Begegnung mit Anusara Yoga. Mittlerweile unterrichte ich Anusara Yoga. Es gibt viele Aspekte die ich am Anusara Yoga liebe. Ganz besonders die Philosophie, die Ausrichtung sowie die Gemeinschaft mit anderen Lehrern hat mich auf der körperlichen und persönlichen Ebene bereichert. Mein allererstes prägendes Erlebnis mit Anusara Yoga war in Rom und obwohl ich in der Yogastunde so gut wie kein Wort verstanden habe, fühlte ich mich danach unglaublich wohl und in Balance mit meinem Körper und mit meinem ganzen Wesen.

Was war Dein schönstes Yoga-Erlebnis, zum Beispiel während eines Retreats, Ausbildung, im Unterricht…?

Es gibt natürlich sehr viele prägende Erlebnisse. Aber vor kurzem war mein Lehrer John Friend (Begründer von Anusara Yoga) in Europa und ich konnte viele Trainings mit ihm besuchen und auch ausserhalb vom Yogaraum mit Ihm Zeit verbringen. Die Art und Weise, wie er mich unterstützt, fördert und führt ist sehr positiv und inspirierend. Er gibt mir sehr viel Raum und Unterstützung. Daraus kann viel Neues wachsen.

Wenn Du neben einen “Promi” Yoga üben dürftest, neben welcher Person würdest Du Deine Matte ausrollen und warum gerade diese Person?

(Barbara muss lange nachdenken). Mir fällt Mohammed Ali ein, so wie er vor ein paar Jahren war. Ihm würde ich gerne einmal begegnen. Ich finde, er hat eine sehr interessante Persönlichkeit. Er ist sehr charismatisch und elegant als Athlet. In den 60er Jahren hat er unglaublich mutig gehandelt. Er hat viele Menschen bewegt und inspiriert.

Wenn Du auf eine Insel auswandern müsstest, welche zwei Yogabücher würdest Du mitnehmen?

Ich würde gerne das Buch „Der wunderbare Weg“ von M. Scott Peck mitnehmen. Es ist ein tiefsinniges und ernstes Buch. Desweiteren würde ich „Eat, pray, love“ einpacken. Es ist eher ein unterhaltsames Buch, dass beschreibt, wie eine Frau nach einer Krise wieder zurück zu sich selbst findet.

Profil

Name:                Barbra Noh
Web:                  www.barbranohyoga.com
Facebook:          www.facebook.com/barbranohyoga
EMail:                 bn [ääät] barbranohyoga  [punkt] com


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Autor: Silvio   ·   1 Kommentar   ·   Trackback

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