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22.08.2010

Fünf Fragen an Gaby Haiber aus München

© Foto Gaby Haiber

Wie bist Du zum Yoga gekommen und seit wann praktizierst du?

Hmm, den ersten Kontakt hatte ich in einer Zeit in der es mir physisch wie psychisch sehr schlecht ging. Mein damaliger Partner hat mich damals mehr oder weniger zum Yoga ‘geschickt’. Ich bin in den Klassen so stark in Kontakt mit meinem Körper und meinen Emotionen gekommen, dass mir das erstmal zuviel war und ich trotz einer gewissen Faszination das Weite suchte. Stattdessen konzentrierte ich mich dann extrem auf Karate und habe jahrelang intensiv trainiert. Ein Lehrer von mir fing an Teile aus dem Ashtanga Yoga als Warm-up zu integrieren. Das und ein Secondhand Buch ‘Yoga, Youth and Reincarnation’ von Jesse Stein, das mir in die Hände ‘fiel’, ließen mich wieder erinnern und diesesmal konnte ich mich voll und ganz einlassen. Das war vor mehr als 10 Jahren.

Welchen Yoga-Stil übst bzw. unterrichtest Du und warum gerade diesen?

Mein Herz gehört keiner Schule oder einem bestimmten Stil an. Durch viele lange Reisen und Leben an den verschiedensten Plätzen konnte ich schon gar nicht immer Lehrer einer Stilrichtung finden. Mir war und ist es wichtig, ob das gelehrte authentisch und inspirierend ist. Ob es meinem Körper, Geist und Seele gut tut.

So habe ich (wie ja fast alle Lehrer) meine eigene Art, Yoga weiterzugeben und zu üben. Manchmal extrem dynamisch und fordernd, dann wieder mehr kontemplativ, reinspürend oder mit Fokus auf die Ausrichtung. Wichtig dabei sind mir die Intention, Empowerment, Spass und Selbstreflektion. Und wie man sein Yoga von der Matte in die Welt hinausträgt, um einen positiven Wandel zu bewirken. Deshalb arbeite ich auch mit der amerikanischen non-profit Organisation ‘OFF THE MAT, INTO THE WORLD®’ zusammen und gebe ‘Yoga in Action’ Trainings.

Was war Dein schönstes Yoga-Erlebnis, zum Beispiel während eines Retreats, Ausbildung, im Unterricht…?

Es war Herbst, ich saß nach stundenlangem Laub rechen auf meiner Holzterrasse, (Damals lebte ich auf einer Waldlichtung in einer kleinen Blockhütte im Norden Kaliforniens) und trank einen Schluck frisches Quellwasser. Und da war dieser Moment von absolutem EINS SEIN mit allem. Ein Verschmelzen. Bliss. Ein yogisches Erlebnis ohne Matte und Asanas unbeabsichtigt herbeigeführt durch Präsenz, Fokus, im Jetzt und der Natur sein.

Ein wunderbares Geschenk ☺

Wenn Du neben einen “Promi” Yoga üben dürftest, neben welcher Person würdest Du Deine Matte ausrollen und warum gerade diese Person?

Also da wäre zum einen George Clooney, weil ich ihn einfach sexy finde und er sich sehr für einen Wandel in dieser Welt einsetzt. Und nicht durch laute PR sondern einfach durch sein Tun. Und dann wäre da noch Eckhart Tolle für mich ein absoluter Meister und extrem inspirierend. .

Wenn Du auf eine Insel auswandern müsstest, welche zwei Yogabücher würdest Du mitnehmen?

Auf jeden Fall ‘Kundalini Yoga And The Collective Awakening’ von Hari Krishan Khalsa Ji Schon seit Ewigkeiten nicht mehr auf dem Markt, Das schlecht aufgemachteste Buch ever ☺, aber absolut magic. Es liefert faszinierende Einblicke in alles. Vom Universum bis zum Individuum und bietet unbeschreiblich kraftvolle Übungen und Techniken. Ein Juwel

Und dann noch ‘Eine Neue Erde’ von Eckhart Tolle.

(Wirklich nur zwei? Schade….)

Gaby Haiber

Profil

Name:                Gaby Haiber
Web:                  www.polaritytherapy.de & www.offthematintotheworld.de
Facebook:          www.facebook.com/gaby.haiber
EMail:                 info [ääät] polaritytherapy [punkt] de


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