15.12.2010
Yoga-Knigge Teil 1 von 3
Wie verhalte ich mich im Yogastudio?
Wenn Sie gerade Ihren ersten Yoga-Kurs besuchen, können Sie die ungeschriebenen Regeln zur Etikette noch nicht kennen. Damit Sie und der Rest der Gruppe sich wohlfühlen, gibt es einige nützliche Verhaltenstipps:
1. Frühes Kommen, sichert die besten Plätze!
Versuchen Sie ca. zehn Minuten vor Unterrichtsbeginn anzukommen. Sie haben somit genug Zeit, um sich auf die kommende Yoga-Praxis einzustellen.
Bis fünf Minuten Verspätung: verhalten Sie sich möglichst leise. Suchen Sie sich den nächstmöglichen Platz und rollen Ihre Matte aus, ohne noch lautstark Ihre Freundin am anderen Ende des Raumes zu begrüßen.
2. Keine Schuhe, Handys und Wasserflaschen!
Diese drei Dinge haben im Yoga-Studio nichts zu suchen. Ziehen Sie bereits am Eingang Ihre Schuhe aus, ganz gleich ob Designer-Stiefel oder High-Heels. Tun Sie dies nicht, könnten Sie später selbst auf Ihrem mitgebrachten Schmutz liegen.
Schalten Sie Ihr Handy aus und lassen Sie es am besten außerhalb des Übungsraums. Keiner ist an Ihrem neuesten Klingelton interessiert. Tun Sie es nicht, klingelt es unter Garantie während der Entspannung. Nutzen Sie die Yoga-Stunde vielmehr als Ihren ganz persönlichen Luxus der “Nichterreichbarkeit”.
Versuchen Sie während des Übens nichts zu Trinken, sondern warten Sie, bis zum Ende der Yoga-Stunde. Ihr Körper entgiftet gerade und dabei sollten Sie ihn nicht stören, sonst löschen Sie Ihr Verdauungsfeuer. Außerdem möchten Sie doch nicht, dass Ihr Yoga-Lehrer evtl. über Ihre Wasserflasche stolpert, oder? Nach dem Yoga sollten Sie mindestens 0,5 Liter stilles Wasser zusätzlich trinken.
3. Am besten trainiert es sich mit leerem Magen!
2 Stunden vor der Yoga-Stunde sollten Sie nichts mehr Schweres essen oder Alkohol trinken. Hintergrund ist, dass Yoga den Stoffwechsel anregt und einige Vorbeugen oder auch Twists mit vollem Bauch unangenehm sein können. Sollten Sie dennoch etwas essen müssen, achten Sie darauf, dass es leicht ist. Essen Sie nur eine kleine Portion, z. B. ein Jogurt oder eine Banane.
4. Wer krank ist, hütet besser das Bett!
Viele Menschen auf begrenztem Raum, da haben Viren und Erreger leichtes Spiel. Bleiben Sie zu Hause und gönnen Sie sich Ruhe. Das ist meist das, wonach sich der Körper sehnt. Dies bedeutet nicht, dass Sie überhaupt kein Yoga machen sollten. Restorative Übungen oder Haltungen im Sitzen oder Liegen können Sie gerne zu Hause üben. Wenn Ihre Symptome abgeklungen sind, können Sie langsam wieder mit Ihrer regulären Praxis starten.
5. Hilfsmittel & Co.!
Organisieren Sie sich vor Beginn der Stunde die notwendigen Hilfsmitteln, z.B. Block und Gurt. So verlieren Sie während der Stunde keine Zeit und stören nicht den Ablauf. Es versteht sich von selbst, dass hinterher alles wieder zurück an seinen Platz gebracht werden sollte.
Nächste Woche an dieser Stelle, Teil 2 des Yoga-Knigge.
Haben Sie Lust auf Yoga im Urlaub?
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Autor: Gastbeitrag · 5 Kommentare · Trackback



5 Kommentare | Eigenen Kommentar schreiben
bitte auch kontrollieren ob kein Loch im Höschen des Vorderyogis ist…das kann die Konzentration erheblich hemmen. Alles schon erlebt.
Gibt’s Dich auch noch? Schön von Dir zu lesen! Loch im Höschen ist die Vorstufe von Nacktyoga. Und war es wenigsten ein hübsches Yogi-Girl vor Dir?
bis heute vermute ich dass das Loch erst beim ersten “Hund der nach unten Schaut” entstanden ist
Bis dahin fand ich das junge Mädchen sehr attraktiv, ja.
Gute Idee mit dem Yoga-Knigge. Wird langsam Zeit für eine Broschüre “Yoga mit Qualität”.
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