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5.02.2011

Leinöl – das etwas andere Öl

Die Empfehlung von Leinöl bei verschiedensten Krankheiten hat in viele Naturheilpraxen Einzug gehalten. Gesunde und Kranke nehmen es vorbeugend oder vor allem bei chronischen Krankheiten täglich ein und verspüren oft eine Besserung der Beschwerden.

Erkrankungen, bei denen Leinöl helfen kann

Vorbeugend kommt Leinöl vor allem bei Herz- und Kreislauferkrankungen zum Einsatz. Bei entzündlichen Krankheiten wie Rheuma, Neurodermitis oder Darmerkrankungen, bei Wechseljahrsbeschwerden oder auch der Neigung zu Depressionen spielt es ebenfalls eine große Rolle. Die Apothekerin, Chemikerin und Heilpraktikerin Dr. Johanna Budwig nutzet das Leinöl als Hauptbestandteil der Öl-Eiweiß-Kost sogar bei der Behandlung von Schwerstkranken und konnte erstaunliche Erfolge aufweisen.

Leinöl wirkt entzündungshemmend

Doch was ist das Besondere an dem gelben Pflanzensaft? Leinöl enthält besonders viel Linol- und Linolensäure. Omega-3-Fettsäuren, eine Linolensäure, sind mit einem Anteil von 54 Prozent höher vorhanden als in jeden anderen Öl.

Linol- und Linolensäuren haben eine entzündungshemmende Wirkung. Da bei vielen chronischen Krankheiten erhöhte Entzündungswerte im Blut nachgewiesen werden, setzt hier die Wirkung des Öls an. Dr. Budwig fand bei ihren Forschungsarbeiten heraus, dass Leinöl besonders gut verwertet werden kann, wenn es in Verbindung mit Quark aufgenommen wird. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren lagern sich an das schwefelhaltige Eiweiß des Quarks an. In dieser Verbindung ist das Öl wasserlöslich. So kann es im Blut transportiert und im Gewebe in Energie umgewandelt werden.

Im Blut hat es außerdem einen positiven Einfluss auf die Gefäße.

Worauf man beim Gebrauch achten sollte

Damit die nützlichen Inhaltstoffen möglichst in hoher Konzentration vorhanden sind, sollte man kalt gepresstes Leinöl aus biologischem Anbau bevorzugen. Durch den hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist es sehr empfindlich und wird relativ schnell ranzig. Wegen der Licht- und Wärmeempfindlichkeit bewahrt man es am Besten im Kühlschrank auf.

Um den gesundheitsfördernden Effekt zu nutzen, gibt man das Öl nach dem Kochen über die Speisen oder als Dressing auf einen Salat. Und damit wird Leinöl zum heimischen Gesundmacher, was auch der Jameda Gesundheitsblog feststellt.

Sehr schmackhaft ist außerdem die Budwig-Creme, bei der man ein bis zwei Esslöffel Leinöl mit 100 Gramm Quark sowie etwas Milch gründlich vermischt und mit Honig süßt. Ja nach Geschmack fügt man noch Nüsse oder frische Früchte hinzu.

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Autor: Linda   ·   Kommentieren   ·   Trackback

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