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1.03.2011

H – wie Hüftöffner

In einer Studie der Krankenkasse Barmer GEK wurde belegt, dass die Anzahl an Hüft-OPs von 2003 bis 2009 um satte 18% gestiegen sind, von den Kosten mal ganz zu schweigen. In keinem europäischen Land werden so viele neue Hüften eingepflanzt wie in Deutschland (210.000)! Das ist erschreckend und könnte in vielen Fällen vermieden werden. (Quelle: WDR)


Hüftöffnungsübung während eines Anusara Yoga Retreats auf Kreta mit Cityyoga

Das ständige und oft auch falsche Sitzen, ist das größte Übel, das zu verkürzten Muskeln, Übergewicht und Hüftleiden beiträgt. Hinzu kommen Sportarten wie Laufen und Radfahren, die die Hüfte zwar stärken aber nicht flexibel halten. Und wer hätte es gedacht, auch Stress trägt zu morschen Hüften bei.

Was passiert im Körper bei steifen Hüften?
Wenn Ihre Hüftbeuger und vor allem der Lenden-Darmbeinmuskel (Iliopsoas) verkürzt sind, zieht sich der gesamte Oberkörper nach unten und vorne in Richtung Becken. Ihr Becken kippt dadurch nach vorn, das Steißbein hebt sich und es entsteht ein Hohlkreuz. Zusätzlich können noch Nackenprobleme auftauchen.

Was können Sie also präventiv tun?
Am besten können Sie mit Bewegung vorbeugen. Nutzen Sie doch Ihre Yoga-Praxis, um die negativen Auswirkungen der Bewegungsarmut auszugleichen und vielleicht erste Schmerzen zu reduzieren. Gezielte Hüft-Übungen dehnen den Hüftbeuger und wirken sich auch positiv auf die Lendenwirbelsäule aus.

Eine Yoga-Übung, die oft im Yoga-Unterricht geübt wird, ist die Taube (Eka Pada Rajakapotanasana). Sie verbessert die Beweglichkeit der Hüften und Leisten und dehnt gleichzeitig Oberschenkel und den Iliopsoas. Bei der Taube gilt es aufmerksam und vorsichtig vorzugehen, ansonsten kann die Haltung schnell zermürben. Vielmehr gilt es den Atem in die Dehnung zu schicken und mit jeder Ausatmung versuchen loszulassen und sich der Haltung hinzugeben.

Wer ernste Knie-Probleme hat, sollte diese Haltung besser meiden. Versuchen Sie alternativ Sukhasana, den Schneidersitz oder die gebundene Winkelhaltung (Baddha Konasana).

Hüftöffner sind für die meisten herausfordernd, da sie länger gehalten werden und somit sowohl einen physischen als auch einen emotionalen Effekt haben. Man sagt, dass in den Hüften unsere unverarbeiteten Emotionen liegen. Hüftöffner sind zusätzlich eine gute Vorbereitung für Rückbeugen.

Wer rastet, der rostet! Also, nichts wie rauf auf die Yogamatte und die Hüften bewegen – aber richtig!

Wir öffnen Deine Hüften auch auf einer Yogareisen!

Eine Woche Yoga Reisen in die Toskana, Goa Andalusien u.a. wunderbare Plätze


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Autor: Diana   ·   Kommentieren   ·   Trackback

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