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30.03.2011

Ernährung für den Pitta-Typen

„Pitta“ kommt aus dem Sanskrit und bedeutet übersetzt Galle. Krankheiten, die diese Menschen überwiegend betreffen, haben ihren Sitz in Magen, Galle, Leber und Dünndarm: Sodbrennen, Magengeschwüre, Leber- und Gallebeschwerden sowie Durchfall treten oft auf. Solche Personen sind ehrgeizig, oft in Führungspositionen zu finden und sind schnell wütend. „Da kommt mir die Galle hoch“ – dieser Satz könnte daher für einen Pitta-Typen typisch sein.

Hitze facht das innere Feuer an

Da Pitta den Elementen Wasser und Feuer zugeordnet ist, sollten von Pitta geprägte Menschen im Sinne des ayurvedischen Ausgleichs keine heißen Nahrungsmittel zu sich nehmen, da diese das innere Feuer zusätzlich anfachen würden – warm und gekocht ist passend für die Pitta-Persönlichkeit. Auch Scharfes oder Saures sollte nur selten beziehungsweise nicht im Übermaß gegessen werden.

Das Element Wasser muss beim Genuss von salzigen Speisen beachtet werden. Da Salz Wasser bindet, entsteht bei Pitta schnell ein Wasserstau. Salz sollte daher nur vorsichtig eingesetzt werden.

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Um alle Geschmacksrichtungen trotzdem abzudecken, reicht es Pitta, wenn der Mahlzeit für Schärfe ein wenig Peperoni zugefügt wird. Algen oder Mixed Pickles schmecken salzig, Johannisbeeren leicht säuerlich.

Süße, bittere und herbe Lebensmittel sollten bevorzugt auf dem Speiseplan stehen.

Der Mensch, bei dem Pitta dominiert, sollte im Rahmen der Ernährungsumstellung beachten, dass er Hitze von außen vermeidet: Starkes Sonnenlicht, warme Heizungsluft oder Vollbäder tun diesem Typ nicht gut. Statt dessen sollte er sich viel an der frischen Luft aufhalten.

Leicht verdauliches für den Pitta-Typen

Bei der Ernährung ist darauf zu achten, dass Alkohol, Fett und rotes Fleisch vom Pitta-Typ nicht gut vertragen werden. Gerade bei der Verdauung von Alkohol und Fett sind Leber und Galle maßgeblich beteiligt – der Schwachpunkt von Pitta.

Hat Pitta Hunger, ist geradezu zu erwarten, dass er früher oder später anfängt zu schimpfen, nörgeln oder sich aufzuregen. Die Wut muss raus!

Am Abend ist daher nur ein leicht verdauliches Essen zum Beispiel mit einer Gemüsesuppe, Mineralwasser oder Kräutertee angesagt. Kommt der Hunger zu späterer Stunde wieder, sollte man trotz aufsteigendem Ärger stark bleiben und stattdessen einen Spaziergang an der frischen Luft machen – die Verdauung und die Mitmenschen werden es danken.

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Autor: Linda   ·   Kommentieren   ·   Trackback

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