13.04.2011
R – wie Relaxen oder restauratives Yoga

Relaxen, ein zwar nicht mehr ganz so neues Modewort, und doch wird es fast ständig verwendet, gerade wenn es um den Bereich Wellness geht. Doch was steckt dahinter, wenn Ihnen Ihre Freundin sagt, dass Sie mal wieder relaxen sollen und was hat relaxen mit Yoga zu tun?
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen am Schreibtisch und telefonieren. Bei den meisten sind nun mehrere Muskelpartien angespannt: von der Hand über den Arm, Schulter, Nacken bis hin zur gesamten Gesichtsmuskulatur. Der Gesichtsausdruck ist durch das „Starren“ auf den Bildschirm verkrampft. Die Schulter wird nach oben gezogen und der Nacken ist womöglich überstreckt. Diese unbewussten „schlechten“ Gewohnheiten, können zu chronischen Verspannungen führen. Ein Teufelskreis beginnt, denn Verspannungen schlagen auf die Stimmung und schlechte Stimmung erhöht den Stresslevel.
Also relaxen, aber wie?
Eine regelmäßige Yogapraxis hilft Ihnen das Bewusstsein für Ihren Körper aufzubauen und so auch kleinere Anspannungen rechtzeitig zu bemerken. Sie lernen wieder zu relaxen und bestimmte Körperpartien gezielt zu entspannen oder auch erst gar nicht zu verkrampfen.
Kennen Sie restauratives Yoga?
Beim restaurativen Yoga fällt das Relaxen leichter. Statt schweißtreibend im Vinyasa-Stil von einer Asana zur nächsten zu überzugehen, werden restaurative oder Entspannungshaltungen über mehrere Minuten gehalten und durch Decken, Bolster, Blöcke und ggf. weitere Hilfsmittel unterstützt. Statt mit Muskelkraft lässt man hier die Schwerkraft für sich arbeiten und versucht seinen Körper komplett zu entspannen, sprich zu relaxen. Hier gilt die Maxime, weniger ist mehr. Hinterher fühlen Sie sich ausgeruht und zufrieden.
Es gibt spezielle Yoga-Kurse, die sich auf restauratives Yoga spezialisiert haben, doch Sie können das auch zu Hause üben:
Beginnen Sie mit ein paar sanften Aufwärmübungen für die Wirbelsäule und einigen Sonnengrüßen. So wird Ihr Körper auf die Entspannungshaltungen vorbereitet und Ihr Geist kommt etwas zur Ruhe. Wählen Sie dann eine oder mehrere Entspannungshaltungen aus, z.B. Kindshaltung (Balasana), liegende Schusterhaltung (Supta Baddha Konasana) oder auch Beine an die Wand (Viparita Karani). Je mehr Sie Ihren Körper mit Hilfsmitteln (Kissen, Decken, Blöcke,…) unterstützen, desto tiefer können Sie in das Gefühl der Entspannung und Hingabe eintauchen. Nutzen Sie die richtige Atemtechnik, z.B. Ujjayi oder die verlängerte Ausamtung, um den Entspannungseffekt noch zu steigern.
Übrigens: Seien Sie geduldig mit sich, denn auch wenn Ihr Körper entspannt, muss der Geist sich nicht zwangsläufig auch zur Ruhe legen
Yoga in Nürnberg kann ich gut empfehlen.
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Autor: Diana · Kommentieren · Trackback



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