1.05.2011
I – wie innerer Frieden

Wie oft haben Sie sich schon vorgenommen, sich nicht mehr wegen jeder Kleinigkeit aufzuregen? Einmal, mehrfach oder sogar jeden Tag aufs Neue? Es sind oft nicht nur die Fehler oder Unzulänglichkeiten anderer, die uns an den Rand des Wahnsinns treiben, sondern ganz oft wir selbst, mit unseren eigenen Schwächen. Wir ärgern uns über Dinge, die wir vergessen haben oder die wir unserer Ansicht nach falsch gemacht haben.
Statt Ruhe zu bewahren, fahren wir aus der Haut. Meist sind dies Situationen, in denen wir überfordert sind oder vielleicht Angst haben. Sharon Gannon hat dazu einmal gesagt: „Jeder Mensch versucht in jeder Situation immer, das aus seiner Sicht Beste zu machen und zu geben, was gerade möglich ist.“
Wenn es uns gelingt uns diesen Satz ganz oft vor Augen zu halten, können einige Konflikte mit uns selbst und mit anderen vermieden werden.
Doch wie finden wir zu unserem inneren Frieden zurück, wenn die Situation einmal aus den Fugen geraten ist? „Innerer Frieden“ für den einen eine Worthülse und für den anderen eine klare Handlungsaufforderung.
Das Leben verändert sich genauso stetig wie unsere Gedanken, Gefühle und Erwartungen, doch das heißt nicht, dass bloß weil sich die Umwelt verändert, sich auch zwangsweise unser Innerstes ändern muss. Es bleibt konstant und eines der einfachsten und effektivsten Mittel wieder dorthin zurückzufinden ist die Atmung.
- Suchen Sie sich einen ruhigen und ungestörten Ort.
- Setzen oder stellen Sie sich aufrecht hin und atmen Sie bewusst ein und aus. Dabei schließen Sie die Augen.
- Durch das bewusste und gleichmäßige Atmen kommen Sie Atemzug um Atemzug mehr zur Ruhe und zu Ihrem inneren Frieden.
- Sie werden spüren, wie sich Ihr Puls und Ihr Herzschlag wieder normalisiert und Stille in Ihren Körper einzieht.
- Nutzen Sie Ihre Visualisierungskraft und stellen Sie sich vor, wie Sie Ärger und Wut mit jeder Ausatmung los lassen und mit jeder Einatmung positive Energie in Sie hineinströmt.
- Spüren Sie nach einigen Atemzügen gezielt in Ihren Herzbereich, sollte sich dieser warm und entspannt anfühlen, öffnen Sie langsam die Augen.
Probieren Sie diese einfache Atemübung doch einfach bei der nächsten Gelegenheit einmal aus. Sie werden überrascht sein, wie gut es Ihnen danach geht und Sie sich dann beruhigt und gestärkt wieder dem Alltag zuwenden können.

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Autor: Diana · 1 Kommentar · Trackback



1 Kommentar | Eigenen Kommentar schreiben
Ach wie recht sharon gannon doch hat; es ist so leicht sich selber zu entwickeln; macht’s einfach…!
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