Das Interesse an Yoga wird bei der Bevölkerung immer größer – gleichzeitig steigt der Bedarf an Yogalehrern. Der Begriff Yogalehrer ist nicht geschützt; prinzipiell kann sich jeder so nennen, ohne aus ausreichende Ausbildung abgeschlossen zu haben und trotzdem Yoga unterrichten.

Worauf sollte man also achten, wenn man einen Yogalehrer sucht? Yoga zu lehren ist nichts, was man kurzfristig entscheidet. Um gut unterrichten zu können, sollte neben einer fundierten Ausbildung zusätzlich eine mehrjährige Erfahrung in Yoga vorhanden sein, bevor man einen Lehrgang besucht.

Mitglied im Berufsverband

Zum einen gibt es Berufsverbände, in denen Yogalehrer organisiert sind, in denen bestimmte Voraussetzungen existieren, um Mitglied zu werden. In den meisten Verbänden müssen Interessierte eine mehrjährige Ausbildung zum Yogalehrer nachweisen können, die durch einen qualifizierten Yogalehrer stattgefunden hat.

Die Mitgliedschaft in einem solchen Berufsverband ist allerdings keine Pflicht. Wer nicht Mitglied ist, kann trotzdem gut ausgebildet sein. Ein Vorteil ist aber, dass die Kosten für Kurse bei anerkannten Yogalehrern bei bestimmten Krankheiten in der Regel von den Krankenkassen übernommen werden.

Ausbildung zum Yogalehrer

Da die Berufsbezeichnung Yogalehrer nicht staatlich geschützt ist, gibt es auch in den Ausbildungen große Unterschiede. Die Länge einer solchen Ausbildung variiert zwischen nur wenigen Wochen und mehreren Jahren. Bei einer Ausbildung, die nur etwa einen Monat dauert, kann man nur von einer Grundausbildung ausgehen. Der Yogalehrer sollte daher nachweisen können, dass er sich in regelmäßigen Abständen auf weiterführenden Seminaren fortgebildet hat. Bei einer mehrjährigen Ausbildung sind neben theoretischem Wissen zusätzlich Assistenzzeiten und eigens geführte Yogakurse unter der Aufsicht eines erfahrenen Yogalehrers vorgesehen.

Gesundheit geht vor

Da häufig Menschen einen Yogakurs besuchen, die unter gesundheitlichen Beschwerden leiden, wird ein weiterer Aspekt einer ausführlichen Ausbildung sichtbar. Ein hoher Blutdruck, Herzinfarkte in der Vergangenheit, Schlafstörungen oder psychische Erkrankungen sind keine Kleinigkeiten. Ein guter Yogalehrer muss wissen, wie sich solche Erkrankungen äußern und sich seiner Verantwortung bewusst sein, wann Yoga nicht mehr als alleiniges Mittel zur Linderung der Beschwerden ausreicht.

In einer fundierten Ausbildung zum Yogalehrer werden daher neben unterschiedlichen Yogaarten, Meditation oder Unterrichtsgestaltung auch Psychologie und medizinische Grundlagen gelehrt.

Fazit: Ein Yogalehrer sollte gerne Auskünfte zu seiner Ausbildung geben. In einem ersten Gespräch kann man Nachfragen und Unklarheiten beseitigen. Werden Auskünfte verweigert, nur zögerlich oder ausweichend geantwortet, sollte man im Zweifelsfall weiter nach einem guten Yogalehrer suchen.

Hier auf Yogabasics haben wir inzwischen über 20 Yogalehrer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz interviewt. Diese Yogalehrer geben Einblicke und nehmen Dich mit auf ihren persönlichen Yogaweg. Vielleicht ist auch ein passender Lehrer in Deiner Stadt dabei 😉

Eine riesige Datenbank mit Yogastudios in Deutschland gibt es bei Yogaservice. Ein toller Service für alle, die ein Yogastudio in Ihrer Nähe suchen!

So lernst du die 20 besten Yoga Übungen

E-BOOK KOSTENLOS

 Bitte Vorname & Email Adresse eintragen