Yogabasics.de - Einfach mal abschalten!

yogafrosch

14.09.2011

Serie: Der Sonnengruß – gestreckte Berghaltung – Teil 2

Die gestreckte Berghaltung oder Urdhva Hastasana. Urdhva steht im Sanskrit für erhoben oder angehoben und Hasta bedeutet Hand. Zusammengesetzt also erhobene Hände.

Auf den ersten Blick erscheint diese Yoga-Übung super simpel. Sie erinnert uns an das Strecken am Morgen oder auch das Recken nach Dingen im hohen Supermarkt-Regal. Also etwas, was wir jeden Tag machen. Doch auch die einfachste Yoga-Haltung kann man falsch machen ;-)

Spüren Sie die beiden wechselseitigen Kräfte? Einerseits die Schwerkraft über die Verbindung zum Boden über Ihre Füße und gleichzeitig die Leichtigkeit über die Streckung Ihres ganzen Körpers nach oben.

So geht’s:

  • Stellen Sie sich an den Anfang Ihrer Yogamatte in die Ausgangshaltung – der Berg oder Tadasana.
    Spüren Sie in Ihre Füße und verteilen Sie Ihr Gewicht gleichmäßig zwischen Ihren beiden Füßen. Dies ist Ihre Basis!
  • Atmen Sie langsam und bewusst ein. Nehmen Sie dabei Ihre Arme im weiten Bogen nach oben und heben Sie Ihren Brustkorb. Beugen Sie sich leicht zurück.
    Spüren Sie die Leichtigkeit in Ihrem Körper, wenn Sie die Energie mit Ihren Händen nach oben bewegen. Atmen Sie so „langsam“ ein, dass Ihre Lungen in dem Moment gefüllt sind, wenn sich die Hände über Ihrem Kopf berühren.
  • Der Blick geht nun zu Ihren Daumen. Nehmen Sie den Kopf leicht in den Nacken.
    Damit Sie nicht in ein Hohlkreuz fallen, ziehen Sie die unteren Rippen zurück (Richtung Wirbelsäule) und nach unten (Richtung Fersen). Ihr Steißbein zieht ebenfalls nach unten.
    Achtung bei Schmerzen im Nackenbereich, halten Sie Ihren Kopf lieber aufrecht und den Blick geradeaus.
  • Lassen Sie bei der ganzen Bewegung Ihre Schultern entspannt und unten.

Diana-Yoga-Urdhva-Hastasana

Tipp: Wenn Ihre Schultern sehr verkrampft oder fest sind, dann nehmen Sie Ihre Arme nicht ganz so weit nach oben, sondern stoppen Sie an dem Punkt, bevor sich Ihre Schultern nach oben ziehen, bzw. sie einen „Buckel“ machen.

Urdhva Hastasana hilft prima gegen Müdigkeit und vor allem bei Rückenschmerzen nach langem Sitzen, da es die gesamte Rumpfvorderseite streckt und die Schultern dehnt.

Wenn Sie Urdhva Hastasana losgelöst vom Sonnengruß üben möchten, dann atmen Sie zum Verlassen der Haltung aus und nehmen die Hände wieder nach unten. Bringen Sie die Handflächen zusammen in die Namasté-Haltung.

Viel Spaß beim Üben


Ähnliche Artikel:

  1. Serie: Der Sonnengruß – die einfache Vorbeuge – Teil 3
  2. Serie: Der Sonnengruß – Chaturanga Dandasana – Teil 5
  3. Serie: Der Sonnengruß – Urdhva Uttanasana – Teil 4
  4. Serie: Der Sonnengruß – heraufschauender Hund – Teil 6

Autor: Diana   ·   1 Kommentar   ·   Trackback

1 Kommentar | Eigenen Kommentar schreiben

Kommentieren

Angabe nötig

wird nicht angezeigt

Berechne die Summe aus 3 + 8 ?