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19.11.2011

Yoga für Menschen mit Behinderungen

Unendlich gelenkige Menschen, die zudem noch scheinbar nebenbei ihre durchtrainierten Muskeln zeigen – so werden in den Medien meistens Yogi dargestellt. Wie so oft, werden Menschen mit Behinderungen mit Yoga oder anderen Sportarten nicht in Verbindung gebracht. Doch auch mit körperlichen oder geistigen Behinderungen kann man Yoga ausüben.

Geeigneten Yogalehrer finden für Menschen mit Behinderungen

Der größte Schwierigkeit für einen Menschen mit Behinderungen ist es wahrscheinlich, einen Yogalehrer zu finden, der geeignete Kurse anbietet. Viele Übungen können nicht in ihrer ursprünglichen Form unterrichtet werden, sondern müssen an die besonderen Gegebenheiten angepasst werden. Damit jeder Teilnehmer genügend Aufmerksamkeit erhält, findet der Unterricht meistens nur mit wenigen Teilnehmern statt; außerdem ist es hilfreich, wenn ein zweiter Yogalehrer begleitet, um bei Schwierigkeiten assistieren zu können.

Yogalehrer, die solche Kurse anbieten, sollten sich zudem mit verschiedenen Krankheitsbildern verstärkt auseinander gesetzt haben, um Veränderungen im Befinden des Teilnehmers richtig deuten zu können. Dennoch gibt es diese Kurse bereits. Wahrscheinlich muss man etwas telefonieren, um einen Anbieter zu finden, trotzdem sollte man gerade in mittleren bis größeren Städten Yoga-Unterricht für Menschen mit Behinderungen finden.

Viele Vorteile durch Yoga

Menschen mit Behinderungen profitieren von Yoga sehr stark. Häufig sind sie bei körperlichen Behinderungen in ihrer Bewegung eingeschränkt. Durch die mangelnde Bewegung können Beschwerden der Verdauung oder des Kreislaufs auftreten. Beim Yoga-Unterricht wird der Bewegungsmangel durch verschiedene Übungen ausgeglichen. Wenn die Teilnehmer nach einem Yoga-Kurs geschult sind und die Übungen sicher beherrschen, können sie diese im eigenen Zuhause täglich praktizieren und so ihre Gesundheit fördern.

Je nach Umgang und Einstellung zur individuellen Behinderung leidet eventuell das Selbstbewusstsein. Wer durch Yoga erlebt, dass sich Erfolgserlebnisse einstellen, Übungen leichter fallen, man beweglicher wird und sich besser fühlt, erlangt in vielen Fällen ein positives Bild des eigenen Ichs und bewegt sich selbstverständlicher im Alltag.

Fazit: Yoga ist für jeden Menschen geeignet! Menschen mit Behinderungen profitieren wie jene ohne Behinderungen von den Auswirkungen, die Yoga auf Körper, Geist und Seele hat.

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Autor: Linda   ·   Kommentieren   ·   Trackback

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