25.01.2012
Unterschiede von Yoga und Pilates: Teil 3 – Die Wirkung
Im ersten Teil unserer “Yoga und Pilates” Serie haben wir die die Unterschiede in der geschichtlichen Entstehung aufgezeigt und im zweiten Teil haben wir die unterschiedliche Durchführung von Yoga und Pilates beleuchtet. Yoga und Pilates scheinen auf den ersten Blick sehr ähnlich zu sein, in ihrer Wirkung auf den menschlichen Körper unterscheiden sie sich jedoch stark beziehungsweise haben andere Schwerpunkte.
Mit Pilates zu neuer körperlicher Stärke
Der Erfinder Joseph Pilates hatte vor zirka 100 Jahren im Sinn, mit dieser Trainingsmethode den Körper zu stärken. Er trainierte mit Kriegsgefangenen und verhalf ihnen zu neuer Kraft und einem starken Immunsystem.
Wer sich heute für einen Pilates-Kurs anmeldet, erwartet in den meisten Fällen ein ähnliches Ergebnis. Der Körper soll stark und beweglich werden, die Silhouette schlank und athletisch wie die eines Tänzers sein. Bei Pilates steht daher die körperliche Ertüchtigung im Vordergrund.
Mit Pilates die Körpermitte trainieren
Heute gibt es rund 500 Übungen, die bei Pilates an speziellen Geräten und auf Matten durchgeführt werden. Besonders das so genannte Powerhouse, die Muskeln im Bereich der Wirbelsäule und des Beckens werden durch die Übungen gekräftigt. Das Resultat ist eine Stärkung der Muskeln der Körpermitte und der Wirbelsäule. Der Bauch wird flacher, die Muskeln trainiert.
Die Wirbelsäule richtet sich durch Pilates auf, der Körper kann sich besser dehnen und ist gestärkt. Auch der Gleichgewichtssinn wird durch Pilates geschult. Da man sich bei den einzelnen Übungen stark auf den Ablauf konzentrieren muss, bleibt keine Zeit für störende Gedanken, die belastend wirken können. So ist Pilates gleichzeitig eine Art Entspannungsmethode.
Besonders Personen, die unter Problemen des Rückens leiden, profitieren von Pilates. Wer gesund ist und fit werden möchte, hat in Pilates ebenfalls eine geeignete Methode gefunden.
Durch Yoga zu Gelassenheit
Bei Yoga liegt der Schwerpunkt des Trainings nicht in der Kräftigung der Muskulatur; diese wird durch die verschiedenen Übungen dennoch quasi nebenher erreicht. Der Schwerpunkt von Yoga liegt in der Konzentration, im Loslassen sowie im Hier und Jetzt.
Die unterschiedlichen Übungen, in denen verschiedene Haltungen eingenommen werden, führen dazu, dass man bei regelmäßigem Ausüben beweglicher und durchtrainierter wird. Immer verbunden mit körperlichen Übungen ist die Schulung des Atems. Im Anschluss an eine Yoga-Stunde finden Meditationen statt, um Geist und Bewusstsein zu stärken.
Mit Yoga zum entspannter Geist und zum gesunder Körper
Durch die Entspannung der Muskeln, die beim Yoga erreicht wird, bietet sich diese Methode natürlich für Menschen an, die unter verspannten Muskeln leiden. Auch Kopfschmerzen und Migräne, die oft mit verspannten Rückenmuskeln in Verbindung stehen, nehmen durch das Ausüben von Yoga in der Regel ab. Da die Wände der Blutgefäße ebenfalls aus Muskeln bestehen, hilft Yoga ebenso bei einem hohen Blutdruck.
Da man durch die Meditationen zu mehr Gelassenheit gelangt, kann Yoga außerdem bei einem niedrigen Selbstbewusstsein oder gestörter Körperwahrnehmung helfen.
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Autor: Linda · Kommentieren · Trackback




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