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25.12.2008

Jivamukti Focus des Monats: Jeder verdient Musik

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Menschen beginnen aus verschiedenen Gründen mit Yoga, oft um etwas zu erreichen, z.b. einen gesünderen Körper, mehr Entspannung usw. Sehr selten beginnen Menschen mit der Yogapraxis um die Welt zu verändern. Aber das kann tatsächlich passieren. Wir müssen nur wahrnehmen, dass – wie Willie Wonka sagte – wir die Musiker sind; wir sind diejenigen, die den Traum träumen. Es ist unser Traum und unsere Musik, die unsere Realität erschafft.

Die moderne Wissenschaft teilt uns mit, dass wir die Erschaffer unserer eigenen Realtität sind und dass wir aus Schwingung bestehen. Wenn wir verstehen, dass Schwingung Musik ist und wenn wir verstehen, dass wir unsere Realität alleine durch die Art und Weise erschaffen, wie wir Dinge wahrnehmen, dann können wir Yoga üben um Harmonie zu erzeugen – eine Harmonie in der Musik die aus uns heraus strömt. Wir können dies benutzen um unsere Wahrnehmung zu erhöhen und das wird wahrlich die Welt verändern!

Stell dir vor, die Teilnehmer eine Yogastunde wären die verschiedenen Instrumente eines Orchesters; jedes davon spielt eine einzigartigen, gleichzeitig integrale, Rolle in einer die Einzelteile umfassenden Ganzheit. Wenn wir Sonnengrüße üben, dann erzeugen wir eine Harmonie, die aus der Schwingung jeder Einzelperson herrührt. Wenn wir atmen, erzeugen wir Melodie. Wenn unsere Herzen im gleichem Rhythmus schlagen, erzeugen wir einen Grundton/Bass. Wenn wir Yogis mittels unserer Praxis durch die Welt gehen um andere zu erfreuen, dann ist das wie ein Lied, das wir in die Welt hinausschicken.

Unsere individuellen Schwingungen breiten sich um uns aus – so wie weitere Kreise auf der Wasseroberfläche eines Sees entstehen, wenn ein Stein die Oberfläche durchbricht. Was wir denken, sagen und tun kreiert die Umstände um uns herum. Wenn wir uns dafür entscheiden friedvoll und voller Mitgefühl zu denken, zu sprechen und zu handeln, sind das die Schwingungen, die wir erzeugen und unsere Realität wird auf diesen sehr echten Gedankenformen basieren.

Yoga liefert uns Übungen, wie z.B. Chanten, Pranayama und Asana, die uns nicht nur helfen das Instrument, unseren Körper und unseren Geist “umzustimmen”, sondern die uns auch helfen, die Stärke in uns zu kultivieren, kraftvolle Stimmen für einen Wandel in einer schnelllebigen und unsynkronen Welt zu sein.

Wir brauchen keine mit Platin ausgezeichneten Sänger/Künstler sein um unsere Stimmen hörbar zu machen. Wir sollten diese Übungen machen, die unsere Instrumente stimmen, so dass unsere Musik laut erschallen kann, wenn wir unsere vibrierenden “Lieder” singen.

Stell Dir Deinen Körper, Deinen Geist und deine Stimme als Lied vor: Welche Art von Lied wärst Du gern? Musik hat die Gewalt, Leben zu verändern. Du hast dies bereits erfahren, wenn Du Dich mit einem Lied verbunden hast, das in einem kraftvollen Moment Deines Lebens wichtig war. Oder wenn Du John Lennons “Give Peace a Chance” als die Hymne für die Anti-Kriegs-Bewegung in den 70ern betrachtest. Aber es ist nicht nur die Musik, die wir im Radio hören, die uns und andere beeinflusst. Die kraftvollste Musik, die den allergrößten Einfluss hat, ist der Rhythmus, der aus unserem Herzen strömt.

Wenn Du Deine Übungen machst, vergegenwärtige Dir Deine Entscheidungen, die Du im Laufe des Tages getroffen hast. Sie sind Faktoren, die Deine Realität, die Du Dir selbst kreirst, entscheiden. Mach Dir bewusst, dass Du immer die Wahl hast mitfühlender und sanfter zu sein, mehr in Synchronität mit einer friedvollen, nicht-gewalttätigen Realität. Wisse: Jeder verdient Musik. Nicht nur irgendeine Musik, sondern Musik, die inspiriert, das Gemüt erhebt und die ihren Weg zum Herzen findet – so dass wir auch andere inspirieren.

www.jivamukti.de

Alanna Kaivalya, März 2008 (Übersetzung aus dem Englischen)

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Autor: Silvio   ·   Kommentieren   ·   Trackback

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