Yogabasics.de - Einfach mal abschalten!

yogafrosch

16.02.2009

Yoga Retreat (engl. Rückzug) Toskana. September 2007


Gruppenfoto September 2007

Bilder von unserer Traumreise im September 2007  

Bella Italia zum Vierten!

Eine Woche Yoga-Traumreise Italien. Am Ende der Woche ist klar geworden, warum wir “Yogatraumreise” heißen. Alles war so schön, so lustig, so harmonisch, so spontan und auch so unbeschreibbar. Eine Woche ist vorbei und im Nachhinein kommt es einem vor, es war nur ein Traum. Aber nein, alles war real.

In der Vorbereitung für diese Woche haben wir uns im Bezug aufs Yoga bestimmt Schwerpunkte gesetzt, die wir gern allen Teilnehmern mitgeben möchten:

  • Yogabasics, drei Tage Yoga Schritt für Schritt für alle, die Yoga nur vom Wort her kennen,
  • Prinzipien des Vinyasa Krama, Sequenz der Hüftöffnung, Stehpositionen und auch wieder “long, deep and slow”, einer Sequenz unseres Power Yogi, Bryan Kest am Ende der Woche,
  • Teilnahme am Projekt “Global Mala”, das am Wochenende weltweit erstmals stattfand und Jala Neti, die Nasenreinigung am frühen Morgen; sehr interessant und
  • natürlich auch wieder einmal Partner Yoga mit anschließenden Ohrenkerzen und schönen Fotos zur Erinnerung

Die Gruppe war wieder bunt gemischt, Chemnitzer, Münchner – Freunde und Bekannte, aber auch (noch) Fremde, die über die Internetseite gebucht haben. Erstmals kam ein Pärchen aus dem Norden von Deutschland mit. Sie sind mit dem Billigflieger “Raynoair” angereist und auch Alexandra, ein junge Ärztin aus Berlin, kam mit Easyjet zu uns in die Toskana. Ich hätte nicht gedacht, dass das so schnell und unkompliziert geht. Mittags in Berlin abgehoben, 2 Stunden später in Pisa gelandet und mit dem Zug direkt nach Lucca und von dort aus mit der Regionalbahn zu uns nach Casola. Auch gab es zwei “Wiederholungstäter”, die die Toskana für sich ins Herz geschlossen haben. Gerhard kam zum Yoga und zum Mountainbiken und Connie brauchte diesmal ihren Mann mit.

Eines sollte die Wochen zeigen, jede Yogawoche nach Italien ist anders, nicht vergleichbar und immer wieder anders – anders schön. Das Motto am Ende der Woche war:”Die jungen Wilden”. Unsere “Yogistars”, diejenigen mit Yogaerfahrung hatten das Vergnügen, bereits um 7 morgens auf der Matte zu sein und für alle anderen war länger Schlafen angesagt, Beginn war hier 10 Uhr. So eine Yogawoche ist ein Rückzug aus dem Alltag und die tägliche Yogapraxis, das gute Essen, keine Verpflichtungen zu haben lässt uns tiefer Eintauchen und wir entdecken uns wieder neu. Das ist ein Reinigungsprozess auf ganzer Linie, es ist gleichzeitig auch neue Energie aufzutanken und neue Erfahrungen zu machen. Für das Yoga hatten wir wieder viel Zeit, konnten viel erklären, viel Üben und hatten eine Menge Spaß.


Yoga-Trainingslager ;-)

Erstmals gab dieses Jahr einen kleinen Mini-Workshop – Kopfstand und Pincha Mayurasa. Umkehrhaltungen für die Fortgeschrittenen von uns. Als Partnerübung und mit Hilfe von Blöcken und Gurten haben wir die Technik für die Asana kennengelernt. Meine Erfahrung als Yogalehrer ist, dass es auch für Menschen – jenseits der 60 Jahre, möglich ist (soweit sie sich einer guten Gesundheit erfreuen) wieder auf den Kopf zu stehen. Anfangs bekommen alle Teilnehmer immer große Augen, wenn man das erzählt, aber zum Schluss standen alle auf dem Kopf und haben den Yogaraum aus einer anderen Perspektive gesehen und haben so ihr spezielles Erlebnis gehabt.

Am Sonntagabend gab es für alle – die wollten – eine Meditation. 108 mal das Gayatri Mantra. 45 Minuten. An diesem Wochenende gab es erstmals eine Global Mal. Shiva Rea und andere Yogalehrer hatten die Idee, zeitgleich und weltweit eine Mala (Gebetskette) ins Leben zu rufen und “good energy” auszusenden, auf die Probleme der Klimaerwärmung, Aids, Hungersnot und Tierversuchen aufmerksam zu machen. In diesem Projekt spielt die Zahl 108 eine zentrale Rolle. 108 Sonnengrüße, 108 Wiederholungen von Mantras,, 108 Minuten Yogapraxis oder was auch immer. Wir wollten den Teilnehmern keine 108 Sonnengrüße am zweiten Abend zumuten und haben uns für das Gayatrimantra entschieden. Das Mantra gab 108 mal auf einer CD, wer wollte konnte einfach nur zuhören, mitsummen oder auch mitsingen. Das besondere an der Mantratechnik ist, dass Mantra Schwingungen sind, die auf den Körper wirken. Mantras sind nicht mit dem Intellekt begreifbar, sondern müssen erfahren werden. Und das ist wieder individuell verscheiden, je nach Person. Eine besonderes Erlebnis für alle, die mitgemacht haben. Sehr kraftvoll, die Zeit ist superschnell vergangen. Und der Gedanke sich weltweit zu verbinden, schafft eine besondere Energie und du bist ein Teil eines großen Ganzen, was auch die Yoga-Philosophie vermittelt. Über 300 Yogaschulen, aus Amerika, Europa, Asien und Australien haben sich daran beteiligt.

Cool war auch unser Hobbyfeuerspucker “Robert” der uns an einem Abend mit seinen Fähigkeiten ziemlich stark beeindruckt hat. Die Fotos sprechen für sich. Flammen zwei Meter hoch, die Bewegung der Pois malen bizarre Bilder in die tiefschwarze Nacht und anschließend gab es ein Lagefeuer und selbst gesammelte geröstete Kastanien als kleine Leckerlies.


Robert in Action

An einem anderen Abend gab es eine Spontandisco im Yogaraum. Vier I-Pods von vier verschiedenen Menschen versprechen viel Abwechslung. Stimmungsmusik, Techno, House, Hardrock. Es wird wieder eine lange Nacht, wir tanzen Barfuss, trinken Wein und genießen das Leben.

So wie in den letzten Jahren waren wir auch diesmal wieder am Strand von St. Terenzo und siehe da, wir saßen im gleichen Cafe, haben wieder Cappuchino getrunken, lecker Eis geschleckt und uns von der selben Frau massieren lassen. Selbst die vier alten Männer aus den Vorjahren, die am Strand an ihrem Campingtisch Karten spielten, haben wir wieder getroffen. Und auch diesmal gab es ein Foto von Ihnen. In diesem Augenblick wird mir klar, wie schön das Leben sein kann, selbe Stelle nur ein paar Monate später, alles ist wieder perfekt, nur wir sind etwas älter geworden und lieben die Toskana jedes mal mehr. Für uns als Organisatoren ist die Toskana eine zweite Heimat geworden und es ist schön, dass mit anderen Menschen gemeinsam zu erleben und zu teilen.

Am Donnerstag gab 6:45 Uhr ein ganz besonderes Thema. Jala Neti – Nasenreinigung mit Wasser. Es ist eine Technik die ich gern in einer Yogawochen einbringen wollte, aber ich hatte ehrlich gesagt etwas Hemmungen bisher. Diesmal war es anders. Mittlerweile empfehlen viele Ärzte die Technik, Nasenkännchen gibt es in jeder Apotheke zu kaufen und auch in Gesundheitszeitungen wird diese Reinigung immer wieder vorgestellt. Die Nase wird befreit von Schmutzpartikel, das Atmen fällt leichter und die Meditation fällt leichter. 15 Nasenkännchen hatte wir mit und nach einer theoretischen Einführung ging es los. Jeder verzieht sich in eine Ecke und probiert es aus. Für manche Teilnehmer war es bereits eine selbstverständliche Technik, genau so wie das tägliche Zähneputzen. Andere waren erstaunt, wie das Wasser über das linke Nasenloch einfließt und über das Rechte herausfließt.

Schön war’s wieder. Am letzten Abend in der Abschiedsrunde fließen wieder Tränen. Eine Woche Yoga ist vorbei. Und wir haben uns bestimmt nicht das letzte mal in der Toskana gesehen. Im Mai 2008 heißt es wieder “Omm und weg” in der Toskana. Namaste’

logo_yogbasics_mini


Yoga in der Toskana vom 18.9. bis 25.9.2010 inkl. Unterkunft, ital. veg. Vollpension ab 670,00 Euro/Person. Infos unter www.yogatraumreise.de

Ähnliche Artikel:

  1. Yoga und Wanderreise in die Toskana. Mai 2007
  2. Rückblick: Yoga Reise Toskana im September 2009
  3. Yoga Retreat Ibiza 4.5. bis 11.5. 2006. Ein Rückblick.
  4. Kreta – Jivamukti Yoga & Kirtan Reise/Retreat

Autor: Silvio   ·   1 Kommentar   ·   Trackback

1 Kommentar | Eigenen Kommentar schreiben

Kommentieren

Angabe nötig

wird nicht angezeigt

Berechne die Summe aus 3 + 4 ?