16.02.2009
Yoga Retreat Ibiza 4.5. bis 11.5. 2006. Ein Rückblick.
Die Idee: Yoga Retreat (engl. Rückzug) auf Ibiza. Geplant sind viel Zeit für die eigene Yogapraxis, täglich 2 bis 3 Stunden mit leeren Magen von 8:30 bis 11:30 Uhr und natürlich Ausflüge, um die Schönheiten und vielen Highlights der Insel zu erkunden. Abseits des typischen Ibiza – Massentourismus. Und das Wichtigste, die Seele baumeln lassen und sich zu nix verpflichtet fühlen. Jeder kann. Niemand muss. So das Motto.

“IBIZA” mit Personen geschrieben…
Der Ort: unweit des Golfplatzes von Eivissa (Ibiza Stadt) , auf einem Berg in völliger Abgeschiedenheit befindet sich ein kleiner buddhistischer Traumplatz. Ruhe und Entspannung. Meerblick inklusive. 5 Fincas sind unser neues zu Hause für die nächsten 7 Tage. Jede Finca hat einen eigenen Spirit, Felsenbad, Himmelbett oder marokkanischer Stil… Yoga findet im Tempel statt. Der Blick geht vorbei am Buddha, über die Wälder in Richtung Meer. Die Sonnenstrahlen kitzeln uns bei der Morgenpraxis.
1. Tag – Flug von DRS nach IBZ
11:30 Uhr. Ankuftshalle Airport Dresden 5 Marienberger, 4 Chemnitzer und drei Personen aus Mittweida haben ein Ziel: Ibiza. Eine Woche Yoga intensiv und Chill out. 12:45 Uhr heben wir mit AIRBERLIN ab und bereits 2,5 Stunden später landen wir in Ibiza bei Regen, Sturm und 18 Grad. Ohhh nein… in Dresden hatten wir 22 Grad und Sonne! Die Mietautos stehen bereit und wir fahren zu den Fincas. Bereits 3 Stunden später sitzen wir alle zusammen im Restaurant.
2. Tag – Yoga, Strand und Höhle de Tanit
8:00 Uhr. Blick aus dem Fenster. Regen! 8:30 Uhr beginnt unsere erste Yogapraxis im Tempel. Regen? Wir brauchen Sonne! Da helfen nur Sonnengrüße, dachte ich. Surya namaskar – 8 Runden. Und es hört auf zu Regnen, die Sonne kämpft sich durch die Wolken und wir spüren die wohltuende Wärme auf der Haut. Erste Yoga Einheit ist zum Ankommen gedacht. Easy Yoga. Relax yourself. Nach dem Brunch startet ein Teil der Gruppe mit mir zur Höhle de Tanit. In keinem Reiseführer ist sie erwähnt und doch ist sie in Yogakreisen so bekannt… Eine kleine Skizze in meinem Notizbuch zeigt uns den Weg. Einmal falsch abgebogen und wir landen am Platja des Figueral. Unser erster Kontakt mit dem Meer. Schuhe ausziehen und der erste Strandspaziergang bei Sonnenschein und starkem Wind.
Nach dieser kurzen Pause geht es mit den Mietautos in Richtung SANT VICENT de sa Cala – in den Norden der Insel. Wir finden das kleine unscheinbare Hinweisschild “COVA…”. Ein steiler Aufstieg von 30 Minuten liegt vor uns und wir erreichen den Eingang der Höhle. Geschlossen. Öffnungszeiten nur bis 14:00 Uhr. Die angedachte Meditation mit Teelichtern im Inneren wird es dann nächstes Jahr geben. Der Ausblick von oben entschädigt uns und wir sind froh, den Weg gefunden zu haben. Der erste Tag klingt aus mit Paella am Strand von PORTINAX.
3. Tag – Samstag. Yoga und Las Dalias (Hippy Markt)
Morgens gleiches Programm wie am Vortag. 2,5 Stunden Yoga und danach gemeinsamer Brunch im Freien. Samstag ist Hippie Marktzeit auf Ibiza. In SANT CARLES de Peralta befindet sich der bekannteste Markt von Ibiza. Alles strömt dort hin. Anfang Mai ist es aber ruhig und so haben wir viel Zeit, alles anzusehen, zu probieren und das ein oder andere zu kaufen. Ibiza Chill Out Music, Indian Style, handgefertigte coole Kissen fürs Wohnzimmer und Ibiza Klamotten in Hülle und Fülle. Nach 2 Stunden Shopping Tour wollen wir weiter zum Aguas Blancas Strand (FKK erlaubt!) – Strand der Einheimischen mit einer uriger Strandbar und feinster Chill Out Music. 5 Leute waren noch nicht fertig mit Shopping und bleiben hier. Es sollte sich herausstellen … sie brauchen noch 4 Stunden !! Wir ziehen weiter und geniessen die Sonne auf der Haut am Strand bei Eis, Melone und Cappuccino. Abends geht es noch in die Bambuddha Grove, meine Lieblingsbar von Ibiza.
4. Tag – Sonntag. Yoga und Beniras. Trommeln zum Sunset.
Yogapraxis am Morgen. Thema: Mythos Shirsasana (Kopfstand). Was bewirkt der Kopfstand und wie kann ich ihn (wieder)erlernen. Das schöne an so einem Kopfstand Workshop sind die Erinnerungen der Teilnehmer, was sie mit den Kopfstand verbinden. “Vor 30 Jahren habe ich das auch schon gemacht!” oder “Was, auf den Ellenbogen abstützen… Ich kenn das ganz anders?” Und siehe da, mit gegenseitiger Hilfestellung ist es wieder soweit. Ich stehe auf den Kopf und sehe die Welt aus einer anderen Perspektive. Kopfstand hin oder her… es gibt auch ein (Yoga)Leben ohne Kopfstand!
Ein Teil der Gruppe bleibt am hauseigenen Pool und genießt die Sonne auf den ganzen Körper. Der Rest erkundet in Eivissa den Hafen und die Burganlage. Abends kommt ein Höhepunkt der Ibizareise. Beniras. Hier treffen sich die Musiker und Lebenskünstler von Ibiza zum gemeinsamen Trommeln in den Sonnenuntergang. Ein wahrer Traum. Einfach unbeschreiblich. Keiner kann sich dem Spirit entziehen. Wir tanzen in den Sonnenuntergang , liegen auf den Decken, genießen den Wein. Kurz: Wir Leben den Augenblick und haben alles andere vergessen. 23 Uhr machen wir noch einen Abstecher in die Bambuddha Grove…
5. Tag – Yoga, Chill Out und Personal Trainig mit Sandra.
Montag war ein ruhiger Tag. Yoga Praxis am Morgen, lecker Essen wie immer ca. 2 Stunden. Und dann hatten wir Zeit bis 17:00 Uhr. An diesen Nachmittag habe ich Sandra, eine Personal Trainerin, bestellt. Sandra ist eine Deutsche, die auf der Insel lebt und ziemlich fitt ist in Sachen Coaching und auf den Menschen zugeschnittenes Fitneßtraining. Wir alle nutzten die Zeit für “Extrem-Relaxing” am Pool…
6. Tag – Ausflug nach Es Vedra und Atlantis
Der sechste Tag wurde bei dem ein oder anderen der Gruppe zum inoffiziellen Höhepunkt der Reise. Warum? Faszination Es Verda. Eine magische Felseninsel im Meer ca. 400 Meter hoch, die in der Sonne silbern glänzt. Den schönsten Blick zum Felsen haben wir am Strand von Cala d’ Hort. Dieser magische Platz diente Mike Olfield als Inspiration für seine letzten musikalischen Werke. Heute ist die Insel ein Naturschutzgebiet und bietet Lebensraum für Falken, Ziegen und seltene – vom Aussterben bedrohte Pflanzen.
In der näheren Umgebung befindet sich ein Platz, der unter den Namen “Atlantis” bekannt ist. Obwohl man von “bekannt” nicht sprechen kann. Kein Hinweisschild am Straßenrand, kein Reiseführer erwähnt diesen Platz. Der Weg zu diesem Mystikum wird oft nur von Mund zu Mund weitergegeben. So natürlich auch bei uns. Die Wegbeschreibung war sehr wage und so machen wir uns zu Fünft auf, diesen Platz zu suchen und zu finden. Wir fahren mit dem Auto einen schmalen holprigen Feldweg hinter, so weit wir können…und sehen noch zwei parkende Autos. Wir sind auf den richtigen Weg. Die beiden Deutschen, die wir hier treffen, beschreiben uns den Weg. “…den Absperrzaun immer weiter folgen und dann der ca. 20 Minuten den Steilhang hinabsteigen, vorbei an der Buddha Höhle und dann bis ans Meer…” Ohh, wie abenteuerlich das klingt!! Früher diente der Platz als Steinbruch, für die vielen Fincas auf der Insel. Heute noch liegen große Steinquater am Platz, sind abgekippt und herausgeschnitten. Es sieht aus, wie eine versunkene Stadt. Daher auch der Name: Atlantis. Später haben die Hippies den Platz für sich entdeckt und ritzten Skulpturen, Zeichnungen, Gesichter und viele Namen in das Gestein. Wohin man auch blickt, jedesmal entdecken wir etwas Neues. Viel habe ich schon gesehen, aber so etwas noch nicht!!

Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen
Auf halben Weg zum Meer kommen wir an der Buddha-Höhle vorbei. Hier hat ein unbekannter Künstler, vermutlich ein Japaner, einen großen Buddha in das Gestein geritzt und bemalt. Viele Pilger kommen hier her und hinterlassen ein kleines Geschenk oder etwas Persönliches – eine Art “Opfer”. Der ideale Platz für eine Mediation. Zwei Stunden später treten wir den Rückmarsch an und kommen zurück an den Strand, wo wir bis 23:00 Uhr bleiben. Der Tag vergeht. Die Erinnerungen bleiben!
7. Tag – Unser letzter Tag auf der Insel!
Oh wie Schade! Es wird Zeit Abschied zu nehmen. Unser letzter ganzer Urlaubstag. Wir fahren in Richtung Eivissa und gehen an den Talamanca Strand. Hier tummeln sich in der Hochsaison viele Touristen und partyhungrige Teenies. Heute haben wir fast den ganzen Strand für uns alleine. Ein paar Meter weiter sehe ich zwei Zwillinge, sich die Zeit vertreiben und … bereits jetzt denke ich: Eine geile Zeit, die richtigen Leute und eine wirklich coole Insel. Der richtige Platz für Yoga und Entdeckungen, die in keinem Reiseführer stehen. Meine erste Yoga-Reise ein Erfolg für mich und die Teilnehmer. Abends sitzen wir alle gemeinsam zusammen und Schlemmen im Restaurante PORT SALC.
8. Tag – Rückflug in die Heimat
Nächstes Jahr kommen wir wieder!!
Impressionen Galerie
(Bitte auf das Bild klicken)

Yoga in der Toskana vom 18.9. bis 25.9.2010 inkl. Unterkunft, ital. veg. Vollpension ab 670,00 Euro/Person. Infos unter www.yogatraumreise.de
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Autor: Silvio · Kommentieren · Trackback




































































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