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28.09.2009

Sunny Yoga – Yoga, Meditation und Kacken in Indien

Sunny (www.sunnyoga.de) habe ich vor zwei Jahren auf Korfu beim Power-Yogi-Retreat mit Bryan kennen gelernt. Sunny ist eigentlich Silke Bojahr. Und Silke ist wie ich ein Teilzeit-Yogi. Neben ihren “normalen” Job (damals arbeitete sie  bei Johannes B.Kerner) unterrichtet sie leidenschaftlich Yoga und schreibt Newsletter, die ich immer wieder gerne lese.

sunny

Diese Woche war es wieder soweit. Sunny schreibt an Ihrer Leser folgende Zeilen, die ich Euch nicht vorenthalten (mit Zustimmung!) möchte! Viel Spaß:

“Aloha Every Body, Tach, Ihr verschiedenen Körper und Köpfe alle!

Endlich weiter im Yoga-Takt, und zwar ab sofort. Mit neuen Erkenntnissen. Zum Beispiel bin ich sehr froh, dass ich endlich auch selbst die Erfahrung gemacht habe, dass Bandscheibenvorfälle psychosomatischer Natur …..

Kein Scherz, aus der Yoga-Perspektive eine sehr gute Erfahrung aus meiner jüngsten Zeit in Hamburg.

Auch kein Scherz ist die zweite wichtige Yogi-Selbst-Erfahrung, die ich aus Indien mitgebracht habe. Nein, es ist keine aufregend-imposante Arm-Balance Haltung. Es ist überhaupt keine äußere, sondern eine innere Haltung, von der ich im Unterricht so oft erzähle. Es geht um das „Nicht so schnell urteilen“, ums „Nicht bewerten“. Die Dinge einfach mal so sein lassen, wie sie sind:

Im südlichen Indien direkt am indischen Ozeans wunderte ich mich doch sehr über die Meditationshaltung der Inder, die dort direkt am Meer leben, zumeist als Fischer. Morgens früh um 5.30 Uhr saßen die schon am Strand im Sand, aber nicht im Schneidersitz oder sonstwie auf dem Po, sondern in der Hocke. Mhmm. Unbequem. Aber romantisch, wie sie so aufs Meer starren, dem Sonnenaufgang entgegen. Von weitem betrachtet.

Aus der Nähe wurde mir klar, dass die NICHT meditieren. Nein, sie kacken! Und zwar direkt ins Meer. Und zwar lange und viel. Und dann gehen sie noch ein Stückchen weiter rein und lassen das Salzwasser ihren Popo umspülen. Und es ist denen scheißegal, ob da eine fast blonde leicht bekleidete Europäerin vorbei läuft und mit offenem Mund. Stehen bleibt Sie kacken einfach. Wie jeden Morgen. Natürlich fand ich das eklig. Im ersten Moment. Zumal ich 20 Meter weiter oft geschwommen bin mit offenem Mund.

Im zweiten Moment war mir klar, dass es das Natürlichste der Welt ist, was die machen. Aus der indischen Perspektive. Wer sagt, dass die europäische Sicht die bessere, richtige ist? Und wer kann beweisen, dass es besser ist, die ganze Scheiße erst in Rohre, und dann ins Meer zu leiten?

Die Dinge einfach mal so sein lassen. Und nicht gleich wissen,wer gut, wer schlecht ist.

Auch die Heiligen, die großen Gurus, ob Jesus, Buddha, Gandhi oder Mutter Theresa hatten/haben ihre dunklen bösen Seiten, alle, und sind zumeist tot. Mein Freund Osho, der so viele wundervolle Lebensparty-Weisheiten hinterlassen hat, aber viel zu junge Mädchen und viel zu teure Autos hatte.

Ein anderer ganz schräger hat immer gesungen: If you want to make the world ab better place, take a look at yourself and make the….CHANGE…”

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Yoga in der Toskana vom 18.9. bis 25.9.2010 inkl. Unterkunft, ital. veg. Vollpension ab 670,00 Euro/Person. Infos unter www.yogatraumreise.de

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Autor: Silvio   ·   Kommentieren   ·   Trackback

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