9.03.2010
“Ich bin schwanger!” Diese Worte zum ersten Mal in ihrem Leben mit Bestimmtheit sagen zu können, berührt eine Frau mit nie zuvor gefühlter Tiefenwirkung. Mit sanfter Geste ist ihr bewusst geworden, dass sie etwas erleben wird, was sie reifen lässt. Schöpfung entsteht – in ihr selbst! Ihr wird Verantwortung gegeben – für etwas Zartes, für das neu entstehende Leben. Es ist nur natürlich, dass manch eine Frau erst einmal abwartet, bevor sie sich mitteilt.
Die ersten drei Monate haben eine nahezu entscheidende Bedeutung für die gesamte Schwangerschaft: Der mütterliche Organismus verändert sich gravierend; man könnte es auch “Ausnahmesituation im weiblichen Körper” nennen. Erhöhter Sauerstoffbedarf, gesteigerte Herzfrequenz und schwächerer Blutdruck sind es einerseits, die erhöhte Kapazität der Venen, die Auflockerung der Sehnen, Gelenke und Bänder andererseits: Plötzlich sind die üblichen Yoga-und Atem-Übungen nicht mehr möglich, eher schädlich – und würden eine unnötige Stressbelastung für Mutter und Kind darstellen. Und Stress in der Schwangerschaft, so fanden Forscher der Berliner Universitätsklinik Charité, hängt mit einem erhöhten Risiko für Fehlgeburten zusammen. Progesteron (ein Hormon) bewirkt, dass das weibliche Immunsystem den Embryo nicht angreift. Bei höherem Stress bildet sich möglicherweise weniger Progesteron, so die Forschungsergebnisse. weiterlesen »
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21.10.2009
Seit mehreren Wochen übe ich mit meinen fortgeschrittenen „19 Uhr-freitags-Yogis“ den Spagat.
Hanuman ist der Name eines mächtigen Anführers der Affen, dessen Stärke und Tapferkeit aussergewöhnlich war. Als Sohn von Vayu, dem Gott der Winde, und Anjana, war er der Freund und ergebener Diener Ramas, der siebten Inkarnation von Vishnu.

Der Geschichte zufolge lebten Rama und seine Frau Sita und Ramas Halbbruder Lakshmana in der Verbannung in einem Wald ein Einsiedlerleben. Der vielköpfige und vielarmige Dämonen König Ravana von Sri Lanka tauchte als Asket verkleidet in der Einsiedelei weiterlesen »
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12.10.2009
Yoga und Schmerzen – schließt sich das nicht aus? Ist Yoga nicht eher sich Wohlfühlen (auf Neudeutsch: Wellness)? Schmerzen im Yoga?
Der Hatha-Yoga-Weg ist von der Natur her ein körperlicher Weg, d.h. wir nutzen unseren Körper, um anschließend in die Ruhe zu gehen und damit Stille zu erfahren. Dafür bietet uns Yoga die Asanas an. Die Hatha-Pradipika, eine über 500 Jahre alte Yoga-Schrift besagt, dass es über 840.000 verschiedene asana gibt. Eine große Bandbreite und eine unglaubliche Auswahl, wobei die Zahl eher auch symbolischen Charakter hat.
Aus den Erfahrungen meiner bisherigen Yogapraxis, den zahlreichen Workshops war für mich die Vorgabe im Bezug auf Schmerzen in der Yogapraxis bisher weiterlesen »
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5.08.2009
Der Yoga nach Pataňjali gehört wie auch die Sāṃkhya-Philosophie zu den sechs darśana. Yoga und Sāṃkhya sind Zwillinge. Yoga zeigt uns den Weg vom Groben zum Feinen. Die Sāṃkhya-Philosophie beschreibt den umgekehrten Weg, vom Feinen zum Groben. Jedoch gibt es einen großen Unterschied in beiden Philosophiesystemen. Sāṃkhya kennt das Īśvara-Prinzip nicht.

Für „Īśvara“ gibt es verschiedene Übersetzungen, zum Beispiel „Gott“, „Das höchste Wesen“, „persönlicher Gott“. Anfangs erscheint es schwer verständlich, warum Pataňjali Īśvara-praṇidhāna (Hingabe an das Göttliche) in seinen sūtras aufzeigt. Der Gottesbegriff nach Pataňjali ist nicht dem Bild Gottes nach einer Religion gleichzusetzen. weiterlesen »
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30.07.2009
Nach Pataňjali bedarf es zweier Prinzipien im Yoga, um Yoga zu erreichen. Sūtra 1.12 ff geben hierüber Aufschluss.
abhyāsavairāgyābhyām tannirodhaḥ
„Durch Üben und die Fähigkeit loszulassen kann unser Geist den Zustand Yoga erfahren.“
Entscheidend ist, dass als erstes das Üben und dann erst das Loslassen benannt wird. Die eigene Praxis stellt Pataňjali voran. In den zwei folgenden sūtras wird das Üben näher weiterlesen »
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30.05.2009
18.09. bis 25.09.10 – “wild & free” Toskana mit Walter & Silvio
Einheit in der Vielfalt. Power Yoga, Jivamukti Yoga, Iyengar Yoga oder auch Kundalini Yoga haben ein gemeinsames Ziel. Das Ziel ist, den Zustand Yoga zu erfahren. Leichtigkeit, Klarheit und innere Stärke. Momente der Ruhe und absoluter Zufriedenheit. Unsere Praxis ist vielseitig und umfasst viele Aspekte des Hatha-Yog. Asana, Pranayama aber auch die Meditation werden wir gemeinsam üben. Wir fahren natürlich auch ans Meer und genießen den Spätsommer. Eine Wanderung mit Marcel und zwei Tanzabende mit Martina sind ebenfalls Bestandteil der Woche.
Juhhuuu! Das ist unsere Jubiläumsreise. Wir sind das 10. mal im Convento!
ImprovisationsTanz mit Martina. Tanzen ist atmen, bewegen und fühlen. Tanzen ist Rhythmus und Leben. Tanzen ist Hingabe und Aufgehen im Augenblick. Der Körper führt die Bewegung und offenbart seine innere Wahrheit. Musik begleitet die Reise. Sie gibt Impulse, weckt Gefühle, Erinnerungen und Bilder. Im freien Tanz findet das Unbewusste seinen Ausdruck. Der Tanzabend mit Martina ist im Reisepreis enthalten!

Convento im 16. Jahrhundert als Kloster entstanden ist heute – geschmackvoll und komfortabel renoviert – Seminarzentrum und Gästehaus für verschiedenste Veranstaltungen und Anlässe. Die urwüchsige Schönheit der einzigartigen Umgebung und die wohltuende Gastlichkeit des Hauses verbunden mit dem südlichen Flair Italiens, schaffen den idealen Rahmen für Erholung und ein intensives Yoga Erlebnis.
Wir beginnen den Tag mit einer stillen Meditation und Üben anschließend gemeinsam Yoga. Der Rest des Tages steht zur freien Verügung und es bleibt viel Zeit für eigene Aktivitäten. Wir können die Schönheit der Natur und die Ruhe von Convento geniessen, Ausflüge unternehmen oder einfach die Seele baumeln lassen. Die Schönheit und Vielfalt der Gegend lädt zu verschiedenen Unternehmungen ein: Spaziergänge, Berg- und Flusswanderungen sind direkt vom Haus aus möglich. Das Meer, La Spezia und die Cinque Terre, Carrara, Lucca sind per Zug oder Auto in ein bis zwei Stunden erreichbar.
An zwei Nachmittagen werden wir spezielle Mini-Wokshops organisieren und auch auf die Dinge eingehen, die uns besonders wichtigam Yoga sind. Themen können Pranayama (Atemübung), Meditation oder auch die eigene Praxis zu Hause sein. Dabei gehen wir auf Wünsche der Gruppe speziell und spontan ein.
Unser Motto ist: “Jeder kann – niemand muss!”
Während des Yogaworkshops bietet Convento italienisch- vegetarische Küche. Genieße die Nord Toskana, zur schönsten Jahreszeit.
Falls Du keine Erfahrungen mit Yoga hast, bist Du auch herzlich willkommen. Wir bieten immer eigenständige Yoga-BASIC-Stunden an. Damit hast Du die Möglichkeit, Yoga Schritt für Schritt zu erfahren und bekommst den perfekten Einstieg in Deine Yogapraxis. Damit eignet sich die Woche auch für den Partner oder die Partnerin, die bisher noch keine Yoga üben.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Preis ab 650 Euro/Person (je nach Zimmer)*
* Mehrbettzimmer ca. 650 €, DZ ca. 690 bis 780 €, EZ ca. 740 bis 795 € und Wohnstudios ca. 850 €. Zimmerverteilung nach dem “first come – first serve” Prinzip.
Haben Sie noch weitere Fragen zur Reise, so können Sie uns gern anrufen unter: Tel. +49 (0) 175/7433045.
(Bitte auf das jeweilige Bild klicken)
Autor: Silvio · 1 Kommentar
28.05.2009
Von Jai Uttal und seiner Musik war ich schon immer ein Fan. Jetzt ist der New Yorker Mantra Sänger zu Gast bei den Jivamuktis und gibt einen Workshop und abends auch ein Konzert. Ich gebe mir natürlich beides.
Mit der Materie des Kirtan- und Mantrasingens bin ich bereits bestens vertraut. Jai war 19 Jahre alt, als er das erste mal in Indien war und dort seine Leidenschaft für die Musik entdeckte. “…in Indien singen alle. Im Westen gibt es viele Radios und damit viele Zuhörer.” – eine ganz andere Musikkultur. Kirtan schafft eine unmittelbare Verbindung zum Herzen und setzt Emotionen frei. Wenig später erleben wir das. Jai nennt das “Wake up your emotions”
und erzählt uns Geschichten über Gopala (das ist der junge Krishna) wie er Butter stielt und dann zeigt er uns seine Shritibox und erweckt unerwartete multimediale Emotionen. Damit bekommt der Workshop eine plotzlich eine neue Richtung und das iPhone rückt in den Focus unserer Komminilation. Der sanfte Begleitton für sein Harmonium kommt aus seinem Iphone. Er zeigt mir in der Pause ein App “shruti” das wir beide erfolgreich installieren, tunen und so kommt jetzt auch meinen Handy-Körper zum Schwingen und erzeugt indische Töne. Geniale Sache so ein iphone und so hilfreich auch in der spirituellen Szene.

Jai, Silvio und das IPhone
Bilder vom Kirtan Workshop mit Jai Uttal2009 ![]()
Nach dem kurzen Ausflug in die moderne Handywelt singen wir wieder “sita ram sita ram” mit Klängen aus dem iPhone, dem Harmonium und den Taplas. Nach drei Stunden Workshop ist um eins Pause angesagt.
Am Abend gibt es noch eine typische Open Jivamukti-Stunde mit Gabriela und pünktlich 20 Uhr beginnt Teil zwei mit Jai. Das Konzert beginnt…
Hari Ommmm
Autor: Silvio · 3 Kommentare
23.04.2009
Die Stern-Online Ausgabe hat ein sehr wichtiges Thema aufgegriffen: Verletzungsgefahren und gesundheitliche Schäden durch Yoga.

Quelle Foto: YogaSolara.com – direkt zum Stern-Artikel
Typische Fehler sind beispielsweise:
Yoga ist bekannt für seine positiven körperlichen und mentalen Einflüsse. Wer Yoga richtig übt, weiterlesen »
Autor: Silvio · 9 Kommentare
29.03.2009
In vielen Weltreligionen ist die Zahl 108 eine Glückszahl? Wenn beispielsweise in Frau in Tibet heiratet, werden ihr 108 Glückszöpfchen geflochten, es gibt 108 Perlen einer Mala (Gebetskette), die die Buddhisten zum wiederholen ihrer Mantras benutzen. Warum ist gerade die Zahl 108 so wichtig? weiterlesen »
Autor: Silvio · 3 Kommentare
17.01.2009
Bush hat sicher nicht viel mit Yoga zu tun, ausser hier vielleicht der “Krieger”, bewaffnet bis an die Zähne. Die Geschichte von Virabhadrasana gibt es hier:
“Virabhadrāsana. Daksha feierte einst ein großes Opferfest, aber er lud weder seine Tochter Sati noch deren Mann Shiva, den Obersten der Götter, ein. Sati ging dennoch zu der Opfergabe. Doch da man sie tief demütigte und beleidigte, warf sie sich ins Feuer und verbrannte. Als Shiva das hörte, fühlte er sich herausgefordert, riss ein Haar aus einem verfilzten Locken und warf es auf die Erde. Ein großer Held, Virabhadra, erhob sich aus dem Boden und erwartete seine Befehle. Es wurde ihm gesagt, er solle Shivas Herr gegen Daksha führen und die Opferfeier stören. Virabhadra und sein Herr erschienen inmitten von Dakshas Versammlung wie ein Wirbelsturm, zerstörten das Opfer, besiegten die anderen Götter und Priester und enthaupteten Daksha. Shiva zog sich im Schmerz um Sati zurück und versank in Meditation. Sati wurde als Uma im Haus des Himalaja wiedergeboren. Sie suchte noch einmal die Liebe Shivas und gewann durch ihre Bemühungen sein Herz. ”
Und nun noch einen Link zu Obama:
http://www.flickr.com/photos/jenniferesperanza/sets/72157603837106694/
Autor: Silvio · 3 Kommentare
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