17.02.2011
Da saß ich also nun – einen Monat nach dem Tod meines Ehemannes und vorangegangenen neun Monaten Pflege. Da in den vergangenen Monaten immer viele Menschen um mich herum gewesen waren und geholfen haben, brauchte ich nun endlich einmal wieder Zeit für mich – ganz alleine.
Fasziniert von Berichten über Kloster-Aufenthalte suchte ich einige in erreichbarer Nähe heraus, telefonierte und konnte kurzfristig in das Kloster Bursfelde bei Göttingen fahren. Eine Woche wollte ich dort verbringen und zu mir zurück finden.
Beschäftigung in der Einöde
Kein Fernsehen, kein Radio, kein Internet – nur mein Handy hatte ich für gelegentliche Kontakte zur Außenwelt mitgenommen. Neben mir machten noch zwei andere Frauen eine Auszeit im Kloster. Mit ihnen traf ich mich zu den Mahlzeiten, sonst gingen wir getrennte Wege. weiterlesen »
Autor: Linda · 1 Kommentar
1.02.2011
Kaum hört oder liest man das Wort „entspannen“, läuft einem sofort dieser wohlig warme Schauer über den Rücken. Man schließt die Augen und fühlt sich wie damals in Mamas Arm. Entspannen gehört zu jeder Yoga-Stunde dazu. In Form der Tiefenentspannung, Savasana.

Während Sie in dieser entspannenden Yoga-Haltung liegen, sollten Sie sich nicht mehr bewegen, alle Muskeln loslassen und sich einfach dem Boden hingeben, der Sie trägt. Und auch wenn Ihr Yogalehrer Sie nun mit sanfter Stimme auffordert die Augen sanft zu schließen und jetzt zu entspannen, ist dies für Viele schwieriger als die herausfordernden Yoga-Posen zuvor. weiterlesen »
Autor: Diana · 1 Kommentar
25.01.2011

Vielleicht ist es Ihnen auch schon aufgefallen, dass am Anfang eines neuen Jahres die Yoga-Studios förmlich aus allen Nähten platzen.
Warum ist das so?
Habe ich mich gefragt und genauer hingeschaut. Es sind Menschen, die wieder besser entspannen möchten. Menschen, die abnehmen möchten. Menschen auf der Suche nach ihrer Mitte oder auch Menschen, die sich wieder mehr bewegen möchten.
Es ist wichtig sich Ziele zu setzen und diese auch konsequent zu verfolgen, doch sollten diese weder von der Werbung noch von unserem Ego getrieben sein!
Yoga, im Gegensatz zu anderen körperlichen Aktivitäten, fördert die Selbstakzeptanz. Den Körper wieder wahrzunehmen und ihn zu mögen, so wie er ist. Ein heikles Thema, das vor allem Frauen betrifft, aber auch immer mehr Männer. Ständig drehen sich die Gedanken darum, dass ich womöglich nicht hübsch genug bin, nicht dünn genug, nicht groß genug, nicht…. Das Spiegelbild wird zum Erzfeind. weiterlesen »
Autor: Diana · Kommentieren
17.01.2011
Der Sonnengruß, der im Sanskrit Surya Namaskar heißt, wird Ihnen in fast jeder Yoga-Richtung und Yoga-Stunde begegnen. Es handelt sich weniger um eine Yoga-Übung als vielmehr, um eine ganze Yoga-Sequenz.
Die Sonne steht in vielen Kulturen und Traditionen als das Symbol des Lebens, denn ohne Ihre wärmenden Strahlen, wäre ein Leben auf der Erde nicht möglich. Mit dem Sonnengruß, der ursprünglich am frühen Morgen in Blickrichtung zur aufgehenden Sonne (Osten) geübt wurde, wird die Sonne verehrt. Diese Art der Verbeugung ist ein Dankeschön an die Sonne, das sie jeden Tag von neuem erscheint und die Dunkelheit vertreibt.
Der Vorteil des Sonnengrußes ist, dass sowohl Vor- als auch Rückbeugen im Wechsel geübt werden. Sie strecken Ihre Wirbelsäule und die Muskulatur – vor allem die Arme und Beine. Durch ein paar Sonnengrüße wird der Körper optimal auf die bevorstehende Yoga-Stunde vorbereitet. weiterlesen »
Autor: Diana · Kommentieren
2.01.2011
Yogabasics wünscht Ihnen ein erfolgreiches, glückliches und gesundes Jahr 2011. Mögen Sie die Kraft und Energie haben, Ihre Wünsche und Ziele in die Tat umsetzen zu können.
Vielleicht haben Sie sich ja auch vorgenommen mit Yoga zu beginnen oder mehr Yoga zu üben. Damit Sie die richtigen Verhaltensweisen im Yoga-Studio kennen, erwartet Sie heute der 3. und letzte Teil des Yoga-Knigge, viel Spaß damit.
11. Respektieren Sie sich selbst und vergessen Sie Wettbewerbe
Setzen Sie sich niemals unter Druck, sondern üben Sie langsam und vorsichtig. Yoga ist kein Wettkampfsport. Beobachten Sie sich ständig selbst und falls Sie Schmerzen verspüren, versuchen Sie vorsichtig und behutsam mit der Atmung aus der Haltung herauszugehen. Sollten Sie aus der Puste kommen, ist das ein Signal, dass es für den Moment genug ist und Sie die Pose vorsichtig verlassen sollten oder eine Zwischenatmung einfließen lassen. Sehen Sie es als Chance, intensiv mit Ihrem Körper in Verbindung zu treten.
Autor: Diana · Kommentieren
20.12.2010
Lesen Sie heute die Verhaltenstipps 6 – 10 im 3-teiligen Yoga-Knigge. Sollten Sie noch weitere Tipps und Anregungen haben, so sind wir auf Ihren Kommentar gespannt.
6. Duftmarke setzen
Keiner mag Schweiß. Auf übermäßigen Parfum-Gebrauch sollten Sie vor der Yoga-Stunde dennoch verzichten. Mag sein, dass Sie es selbst nicht riechen – aber Ihre Mitmenschen umso mehr. Heben Sie sich diesen Genuss für die Dusche danach auf. Knoblauchverzehr ist zwar gesund, doch Ihr Matten-Nachbar wird es Ihnen danken, wenn Sie am Tag der Yoga-Stunde darauf verzichten. Auch kalter Rauch, von der Zigarette kurz vor der Yoga-Stunde, bekommt nicht nur Ihrem Matten-Nachbarn nicht gut, sondern auch Ihnen.
7. Behangen wie ein Weihnachtsbaum?
Nehmen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit großen Schmuck ab. Klappernde Armbänder, große Fliegeruhren oder lange Ketten und Ohrringe sind beim Yoga eher hinderlich, wenn nicht sogar gefährlich. Nicht nur Sie selbst auch Ihr Yogalehrer kann sich beim „adjusten“ darin verfangen. Der Schmerz hinterher ist größer als der optische Nutzen. weiterlesen »
Autor: Diana · Kommentieren
18.12.2010

© Foto: Hallenkunst Chemnitz
Nur noch wenige Tage und das Jahr 2010 geht zu Ende. Aus und vorbei. Wie ein Atemzug. Nach der Ausatmung folgt die Einatmung. Nach der Einatmung kommt die nächste Ausatmung. Und was machen wir Yogis? Wie unterbrechen diesen Rhythmus und halten den Atem an. Dieses Anhalten ist ein bewusstes Pausieren, ein Reflektieren, ein Blick nach Innen. Wie geht’s es mir? Bin ich glücklich? Sollte ich an meinem Leben was ändern. Und wenn ja, was genau ist es und wie kann ich es umsetzen?
Ein Jahresrückblick ist so eine kleine Atempause. Wie war das Yogajahr für mich als Yogalehrer. Wie hat es sich angefühlt, was hat mir gefallen und was nicht? Wie geht es weiter?
Danke. Ich danke jedem, der zu mir in den Kurs kommt. Es ist eine große Freude, mit Euch gemeinsam Yoga zu üben. In der Gemeinschaft ist vieles einfacher. Die Räumlichkeiten in der Kappelbachgasse oder auch der Saal in der Baldauf Villa in Marienberg geben uns einen geschützten Raum und wir haben die Chance, unserem Leben eine neue Ausrichtung zu geben. Das Leben als Spiel zu sehen, Leichtigkeit zu entwickeln und in scheinbaren Niederlagen eine Möglichkeit zu sehen, daran zu wachsen. Wir alle in den Kursen haben eine Gemeinsamkeit. Es ist die Liebe zum Yoga! weiterlesen »
Autor: Silvio · 1 Kommentar
15.12.2010
Wenn Sie gerade Ihren ersten Yoga-Kurs besuchen, können Sie die ungeschriebenen Regeln zur Etikette noch nicht kennen. Damit Sie und der Rest der Gruppe sich wohlfühlen, gibt es einige nützliche Verhaltenstipps:
1. Frühes Kommen, sichert die besten Plätze!
Versuchen Sie ca. zehn Minuten vor Unterrichtsbeginn anzukommen. Sie haben somit genug Zeit, um sich auf die kommende Yoga-Praxis einzustellen.
Bis fünf Minuten Verspätung: verhalten Sie sich möglichst leise. Suchen Sie sich den nächstmöglichen Platz und rollen Ihre Matte aus, ohne noch lautstark Ihre Freundin am anderen Ende des Raumes zu begrüßen. weiterlesen »
Autor: Gastbeitrag · 5 Kommentare
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