22.11.2010
“Warum öffnen wir die Augen in der Yogapraxis? Damit wir auf den Weg zur Erleuchtung einen Fensterplatz bekommen” P. Jois.
Die Workshop-Beschreibungen machen Lust auf mehr. Am Samstag Nachmittag widmen wir uns unseren Hüften. Ganze drei Stunden inkl. Kirtan und Mantra singen lenken wir die Aufmerksamkeit in Richtung Becken. Moritz erklärt uns, dass sich hier all unsere vergangenen Schmerzen und unverarbeiteten Dinge abgelagert haben. Mit intensiven Hüftöffnungen und langen Vorbeugen können wir uns von den negativen Emotionen und körperlichen Einschränkungen befreien. Am Sonntag Vormittag üben wir insbesondere Drehhaltung und beschäftigen uns mit der Körpermitte, unserem Bauch. Hier hat das SELBST seinen Sitz. Die Twists sind eine Einladung an uns, unsere Unbegrenztheit zu erleben. Viele neue Sequenzen aus dem Jivamukti Yoga üben wir. Kräftigend, fordernd und öffnend. Moritz war für uns eine große Bereicherung am Wochenende. Danke für die inspirierende Zeit.

Moritz Ulrich
Schon in jungen Jahren hat Moritz (www.moritzulrich.de) sein Interesse am Yoga wiederentdeckt. Nach intensiven Übungszeiten mit verschiedensten Lehrern aller Traditionen, entschloss er sich zu unterrichten. weiterlesen »
Autor: Silvio · Kommentieren
8.11.2010
Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama, Tendzin Gyatsho, ist das geistliche und weltliche Oberhaupt der Tibeter. Der Mönch wird von den Tibetern sehr verehrt: jeder Tibeter hat eine tiefe, nicht mit Worten zu fassende Verbindung zum Dalai Lama. Für seine tibetischen Anhänger symbolisiert er Tibet in seiner Gesamtheit: die Schönheit des Landes, die Reinheit seiner Flüsse und Seen, die Heiligkeit seiner Himmel, die Festigkeit seiner Berge und die Stärke seines Volkes.
Die Anrede „Dalai Lama“ ist ein ursprünglich mongolischer Titel, der im 16. Jahrhundert entstand und wörtlich übersetzt „Ozean der Weisheit“ bedeutet. Im tibetischen Buddhismus sind die Dalai Lamas Verkörperungen der Buddhaqualität des liebenden Mitgefühls, welche sich als Bodhisattva in unserer Welt manifestiert. Bodhisattvas sind erleuchtete Wesen, die den Kreislauf der Wiedergeburt hätten verlassen und ins Nirwana eingehen können. Sie haben sich aber dazu entschlossen, durch Reinkarnation erneut in die menschliche Existenz einzutreten um der Menschheit zu dienen. weiterlesen »
Autor: Maike Magnussen · Kommentieren
30.09.2010

Mit Bhakti Yoga wird die gefühlte Liebe oder Hingabe zum Göttlichen bezeichnet. Dieser Bewusstseinszustand wird als Weg genutzt, um eine größere Nähe zu Gott in sich entstehen zu lassen. Das Yoga Sutra von Patanjali nimmt in mehreren Textabschnitten Bezug auf das Thema Ishvara pranidhana, was soviel bedeutet wie „Hingabe an das Allumfassende“ oder „Hingabe an das, was ist“: Patanjali schreibt dort, dass Hingabe an Gott den direktesten Weg zur Selbstverwirklichung darstellt.
Sharon Gannon und David Life, die New Yorker Begründer des Jivamukti Yoga sind der Ansicht, dass das Empfinden von Liebe und Hingabe essenziell für jegliche Art von Yogapraxis sei: Yoga muss eine Anstrengung aus Liebe sein und unser Herz berühren. Ohne diese Qualität könne der Zustand des Yoga, das Gefühl des Einsseins, nicht erreicht werden. Die Yogapraxis werde zur gewöhnlichen Körperübung ohne tiefere Bedeutung. weiterlesen »
Autor: Maike Magnussen · Kommentieren
27.09.2010

Der Begriff „Meditation“ umfasst viele Bedeutungen, denn es gibt keine Standardmethode um zu meditieren. So bezeichnet Meditation etwa Aktivitäten, in denen sich der Geist ausweiten kann: tagträumen, über etwas nachsinnen oder sich gedanklich in ein Thema versenken. Andererseits kann meditieren auch eine bestimmte exakte Arbeit mit dem Geist meinen, bei der jede Aktion des Körpers oder der Gedanken vorgegeben ist.
Im Verständnis des Yoga wird die Meditation von Aktivitäten wie Reflexion, Kontemplation oder Betrachtung abgegrenzt. In der Yoga-Meditation sind zwei Prozesse wichtig: der Geist wird konzentriert und auf einen Gegenstand ausgerichtet bzw. fokussiert, und gleichzeitig werden die Bewegungen des Geistes – im Idealfall – zum völligen Stillstand gebracht. weiterlesen »
Autor: Maike Magnussen · Kommentieren
27.09.2010

Seitdem ich den Yogaweg gehe, hat er mich immer wieder darauf gestoßen, mir meiner – meist selbst gesteckten – Grenzen bewusst zu werden und sie Schritt für Schritt zu erweitern. So gelingt es mir nach und nach, unbekanntes Terrain zu erschließen und vormals Unmögliches möglich zu machen.
Im yogischen Verständnis werden Geist und Körper als Einheit betrachtet. Wenn wir Yoga praktizieren, arbeiten wir also immer sowohl mit dem Geist als auch mit dem Körper. Auf beiden Ebenen bewegen wir uns hin zum Unbekannten, das heißt wir begeben uns auf eine Reise zu einem Ort, an dem wir noch nie waren und der sich zuvor unserem Verständnis entzog. In diesem Prozess bewegen wir uns über das, was wir anfangs für möglich hielten hinaus.
Meiner Erfahrung nach reift durch das Vordringen ins Unbekannte in uns die Erkenntnis, dass die Grenzen, die uns zuvor umgaben, nur in unserem Geist existierten und wir uns damit selbst beschränkt haben. Bei den meisten Menschen geschieht das meiner Meinung nach unbewusst. Kollektive Grenzen und Überzeugungen werden einfach so übernommen, ohne diese zu hinterfragen. weiterlesen »
Autor: Maike Magnussen · Kommentieren
12.09.2010
Das Konzept der drei Gunas ist Teil der Samkhya-Philosophie, die zu den ältesten indischen Wissenssystemen zählt. Auch das Denken des Yoga wurde beeinflusst von diesem Prinzip der verschiedenen Qualitäten der materiellen Welt. Die Lehre von den Gunas besagt, dass die gesamte Materie, der Mensch und seine Psyche von drei Grundeigenschaften bestimmt sind: tamas, rajas und sattva. Alle körperlichen und psychischen Phänomene der Erscheinungswelt sind von ihnen geprägt und erhalten durch sie ihre spezifische Qualität.
Unter tamas versteht man alles Schwere, Dunkle und Träge. In der äußeren Welt erscheint dieses Guna u.a. in Form von nächtlicher Finsternis oder materieller Schwere und Dunkelheit. Diese Qualitäten können aber auch in der menschlichen Psyche vorhanden sein und äußern sich beispielsweise als geistige Blockaden, Dumpfheit oder dem nicht aus dem Bett Kommen am Morgen. weiterlesen »
Autor: Maike Magnussen · 1 Kommentar
27.08.2010

Dave Stringer & Band bieten Dir einen spannenden Mix aus indischen Klängen, Jazz, Gospel und Rock. Es geht nicht darum, richtig zu singen oder jedes Mantra Wort für Wort zu verstehen. Lass uns gemeinsam chanten, rocken und die Essenz des Kirtan erleben: FREUDE zu haben.
Kirtan ist ein wertvoller Teil des Yoga. Das Wort Kirtan (sanskrit) bedeutet “singen”. Die gesungenen Texte sind kurze, einfache Mantras in Sanskrit und werden gut lesbar auf eine Wand projiziert. Sanskrit ist eine besondere Sprache; sie besteht aus den reinsten, klarsten und konzentriertesten Lauten, die die menschliche Stimme erzeugen kann. weiterlesen »
Autor: Silvio · Kommentieren
30.06.2010
Ich habe es nie so ganz und gar versucht. Niemals so richtig wortwörtlich. Nur ein bisschen. Fffuuucckk…

Ich habe zu meinen Schülern im Unterricht zum Beispiel (bisher) nie gesagt: “Und dieser Schulteröffner, der soll sich jetzt verdammt nochmal verfi…t gut anfühlen.”
Wenn unsere internationalen, großen Lehrer sich ein Stell-Dich-ein auf der ein oder anderen Yogakonferenz in Deutschland geben, geraten Hunderte auf ihren Matten in fröhliche Ekstase, wenn da der ein oder andere David, Bryan, oder nennen wir ihn einfach James,“This should feel so damned fucking good” fröhlich in die Menge hinaus schreit. weiterlesen »
Autor: Gastbeitrag · 8 Kommentare
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