30.03.2011
In der ayurvedischen Heilkunde gibt es neben den Doshas Vata und Pitta außerdem Kapha. Dieser Typ zeichnet sich durch seine ruhige und gesetzte Art aus. Beständigkeit ist beim Kapha-Typ ein Hauptmerkmal, schnelle Entscheidungen liegen ihm nicht. Zu viel dieses Doshas kann sich durch Depressionen, Gleichgültigkeit oder Trägheit bemerkbar machen.
Schleim beim Kapha-Typ
Von seiner Erscheinung ist der Kapha-Typ kräftig und schwer. Durch die aufgenommene Nahrung nimmt er leicht zu. „Kapha“ wird unter anderem „mit Schleim“ übersetzt. Die Krankheiten unter denen Kapha leidet, haben daher oft mit Schleim zu tun und sind häufig in der Lunge, im Magen oder in der Brust lokalisiert. Erkältungen, Bronchitis, Asthma oder Magengeschwüre sind Krankheiten, die aufgrund von zu viel Kapha entstehen können. weiterlesen »
Autor: Linda · Kommentieren
8.03.2011
Eine ayurvedische Behandlung setzt sich aus speziellen Massagen und Reinigungstechniken, Yoga, Empfehlungen für den Tagesablauf, Naturheilmittel und die ayurvedische Ernährung zusammen.

Für den privaten Gebrauch lässt sich neben Yoga die Ernährung in den eigenen vier Wänden umsetzen. Ayurvedisches Essen heißt nicht, dass man verzichten muss. Im Gegenteil; durch sie wird ein rundum gesunder Mensch angestrebt, der alle notwendigen Nährstoffe sowie ausreichend Energie erhält und gleichzeitig alle Geschmacksknospen befriedigt; weiterlesen »
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1.03.2011
Ayurveda ist eine traditionelle indische Heilkunst, die den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele sieht. Bewusstsein und Geist stehen dabei in einer engen Verbindung zu Verdauung, Stoffwechsel und Körpergewebe. Das Wort Ayurveda setzt sich aus den Wörtern Ayus (Leben) und Veda (Wissen) zusammen und ist somit die Wissenschaft des Lebens.
Gerade in Fern-Ost wurden Ärzte lange Zeit dafür bezahlt, die Menschen gesund zu halten. Hier war nicht die Behandlung von Krankheiten der intellektuelle Anspruch, sondern es erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Ayurveda sollte die Gesundheit des Volkes positiv beeinflussen.
Harmonie der Doshas
In der ayurvedischen Medizin geht man von drei Lebensenergien aus, die in jedem Organismus vorkommen. Die Rede ist von den drei Doshas: Vata, Pitta und Kapha. In einem gesunden Körper befinden sich diese Lebensenergien in einem harmonischen Gleichgewicht. Eine solche Harmonie muss nicht bedeuten, dass die einzelnen Doshas gleichwertig vorhanden sind – es kann durchaus sein, dass ein oder zwei Doshas dominieren. Das Verhältnis der Lebensenergien, die für einen ausgeglichenen Zustand stehen, wird bei der Geburt festgelegt. Durch zum Beispiel eine falsche Ernährung oder mangelnde Verdauung, schlechte Angewohnheiten oder Stress gerät der individuelle Zustand in ein krank machendes Ungleichgewicht. weiterlesen »
Autor: Linda · Kommentieren
12.09.2010
Das Konzept der drei Gunas ist Teil der Samkhya-Philosophie, die zu den ältesten indischen Wissenssystemen zählt. Auch das Denken des Yoga wurde beeinflusst von diesem Prinzip der verschiedenen Qualitäten der materiellen Welt. Die Lehre von den Gunas besagt, dass die gesamte Materie, der Mensch und seine Psyche von drei Grundeigenschaften bestimmt sind: tamas, rajas und sattva. Alle körperlichen und psychischen Phänomene der Erscheinungswelt sind von ihnen geprägt und erhalten durch sie ihre spezifische Qualität.
Unter tamas versteht man alles Schwere, Dunkle und Träge. In der äußeren Welt erscheint dieses Guna u.a. in Form von nächtlicher Finsternis oder materieller Schwere und Dunkelheit. Diese Qualitäten können aber auch in der menschlichen Psyche vorhanden sein und äußern sich beispielsweise als geistige Blockaden, Dumpfheit oder dem nicht aus dem Bett Kommen am Morgen. weiterlesen »
Autor: Maike Magnussen · 1 Kommentar
1.09.2010
Ayurveda ist ein mehr als 5000 Jahre altes indisches Medizinsystem und bedeutet „Das Wissen vom Leben“ (ayur = Leben, veda = Wissen). Der Ayurveda beschäftigt sich mit dem Menschen als Ganzes („Körper, Geist und Selbst“) und ist damit eine ganzheitliche Methode zur Gesunderhaltung und Heilung.
Die Prinzipien des Ayurveda stehen in Verbindung mit den Veden und den indischen Wissenssystemen, den sechs Darsanas. Diese bilden den philosophischen Hintergrund des Ayurveda, besonders hervorzuheben sind dabei die Samkhya Philosophie und der Yoga. Die Grundlage der ayurvedischen Lehre bilden die fünf Elemente Raum, Luft, Feuer, Wasser und Erde. Alle Materie besteht nach ayurvedischem Verständnis aus diesen fünf Elementen, sowohl der Mensch als auch die ihn umgebende Welt. Im Menschen manifestieren sich die fünf Elemente als drei Doshas: Vata, Pitta und Kapha. Vata besteht aus Luft und Raum, Pitta enthält das Feuerelement mit etwas Wasser und Kapha setzt sich aus Wasser und Erde zusammen.

© Ayurveda Massagen und Ernährungsberatung in Chemnitz
Man geht im Ayurveda davon aus, dass es den „normierten“ Menschen nicht gibt, sondern dass jeder bereits bei der Geburt seine individuelle Konstitution besitzt. Jeder von uns besteht aus allen drei Doshas, aber die Proportionen unterscheiden sich individuell. Bei den meisten Menschen ist eines der drei Doshas dominant. weiterlesen »
Autor: Maike Magnussen · Kommentieren
28.02.2010
Das Wort „Kalari“ kommt aus dem Sanskrit, der alten indischen Gelehrtensprache und „kala“ kann mit „Kunst“ übersetzt werden. Die Kalari-Massage ist die „Kunst des Heilens“. Interessanterweise ist die Kalari-Massage viel älter als das Ayurveda. Ihren Ursprung hat die Massagetechnik in Kerala, einem Bundesstaat im Westen von Indien. Damals, vor vielen hunderten Jahren, wurde in Lehranstalten die 64 „Künste“ (Kalari) unterrichtet. Neben der Heilkunst (Massage) wurden auch die Kampfkunst, Yoga, Tanz und Astrologie gelehrt. Der geschichtliche Hindergrund zeigt, dass die Kalari-Massage ein Teil eines großen Ganzen ist. Das DASEIN des Menschen und auch seine Verbindung zur Umwelt werden mit einbezogen. Dieses Zusammenspiel verschiedener Faktoren macht für uns das indische Wissen über Gesundheit und Wohlbefinden so zugänglich und sympathisch.

Mit Hilfe der Kalari-Massage wurden damals die Verletzungen der Kämpfer und Krieger geheilt. Die „Kampfkünstler“ galten auch als Experten auf dem Gebiet der Heilkunst und des Bewegungsapparates. Das Wissen über die Künste war streng geheim und wurde von einer Generation auf die nächste übertragen. Während der Kolonialzeit wurde die Kalari-Tradition durch die britischen Besatzer verboten. Davon unbeeindruckt wurde das Wissen über die Kunst des Heilens bis heute bewahrt und überliefert. Gerade heute, in unserer so schnelllebigen Zeit, bietet Ihnen die Massage eine gute Möglichkeit, Ihre innere Ruhe und Kraft wiederzufinden. weiterlesen »
Autor: Silvio · Kommentieren
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