18.12.2010

© Foto: Hallenkunst Chemnitz
Nur noch wenige Tage und das Jahr 2010 geht zu Ende. Aus und vorbei. Wie ein Atemzug. Nach der Ausatmung folgt die Einatmung. Nach der Einatmung kommt die nächste Ausatmung. Und was machen wir Yogis? Wie unterbrechen diesen Rhythmus und halten den Atem an. Dieses Anhalten ist ein bewusstes Pausieren, ein Reflektieren, ein Blick nach Innen. Wie geht’s es mir? Bin ich glücklich? Sollte ich an meinem Leben was ändern. Und wenn ja, was genau ist es und wie kann ich es umsetzen?
Ein Jahresrückblick ist so eine kleine Atempause. Wie war das Yogajahr für mich als Yogalehrer. Wie hat es sich angefühlt, was hat mir gefallen und was nicht? Wie geht es weiter?
Danke. Ich danke jedem, der zu mir in den Kurs kommt. Es ist eine große Freude, mit Euch gemeinsam Yoga zu üben. In der Gemeinschaft ist vieles einfacher. Die Räumlichkeiten in der Kappelbachgasse oder auch der Saal in der Baldauf Villa in Marienberg geben uns einen geschützten Raum und wir haben die Chance, unserem Leben eine neue Ausrichtung zu geben. Das Leben als Spiel zu sehen, Leichtigkeit zu entwickeln und in scheinbaren Niederlagen eine Möglichkeit zu sehen, daran zu wachsen. Wir alle in den Kursen haben eine Gemeinsamkeit. Es ist die Liebe zum Yoga! weiterlesen »
Autor: Silvio · 1 Kommentar
22.11.2010
“Warum öffnen wir die Augen in der Yogapraxis? Damit wir auf den Weg zur Erleuchtung einen Fensterplatz bekommen” P. Jois.
Die Workshop-Beschreibungen machen Lust auf mehr. Am Samstag Nachmittag widmen wir uns unseren Hüften. Ganze drei Stunden inkl. Kirtan und Mantra singen lenken wir die Aufmerksamkeit in Richtung Becken. Moritz erklärt uns, dass sich hier all unsere vergangenen Schmerzen und unverarbeiteten Dinge abgelagert haben. Mit intensiven Hüftöffnungen und langen Vorbeugen können wir uns von den negativen Emotionen und körperlichen Einschränkungen befreien. Am Sonntag Vormittag üben wir insbesondere Drehhaltung und beschäftigen uns mit der Körpermitte, unserem Bauch. Hier hat das SELBST seinen Sitz. Die Twists sind eine Einladung an uns, unsere Unbegrenztheit zu erleben. Viele neue Sequenzen aus dem Jivamukti Yoga üben wir. Kräftigend, fordernd und öffnend. Moritz war für uns eine große Bereicherung am Wochenende. Danke für die inspirierende Zeit.

Moritz Ulrich
Schon in jungen Jahren hat Moritz (www.moritzulrich.de) sein Interesse am Yoga wiederentdeckt. Nach intensiven Übungszeiten mit verschiedensten Lehrern aller Traditionen, entschloss er sich zu unterrichten. weiterlesen »
Autor: Silvio · Kommentieren
1.09.2010

© Foto: Küchwaldbühne e.V
Sicher ist die Küchwaldwiese den Chemnitzern bekannt. Seit der Wende hat die Natur das Areal zurück erobert, alles ist zugewachsen und verfällt. Einige verantwortungsvolle Chemnitzer haben dieses Chemnitzer Kleinod wieder entdeckt und haben es wach geküsst. Im August gab es erstmals wieder Theateraufführungen und das Gelände wird Schritt für Schritt wieder nutzbar gemacht. Zukünftig möchte ich es in Form von „Verbieg Dich für einen guten Zweck“ unterstützen. So wird es endlich auch wieder Spendenyoga geben, wo der komplette Erlös dem Verein zu Gute kommt. Ideen sind schon da, alles weitere ist noch in der Planung.

Damals und 46 Jahre später
Unter www.kuechwaldbuehne.info kannst Du Dich über den Verein informieren,
Autor: Silvio · Kommentieren
25.07.2010
Am 24. Juli gab es bei Yogabasics in Chemnitz erneut ein Yoga-Event der Extraklasse: auf dem Programm stand diesmal eine Reise durch die Chakren mit Anja Kühnel, der Gründerin von Jivamukti Yoga Berlin.

Bild: Anja unterstützt Gesine aus Freiberg in Virabhadrasana III
Die Chakren, erläutert Anja zu Beginn der Stunde, kann man sich vorstellen als Energieräder entlang der Wirbelsäule, die in enger Verbindung mit dem menschlichen Energiesystem stehen. Von den Chakren aus wird die Lebenskraft durch die Energiekanäle, genannt Nadis, in alle Körperbereiche verteilt. Die wichtigste Rolle übernimmt hierbei die Sushumna Nadi, die als vertikale Achse vom Beckenboden bis zum Scheitelpunkt des Kopfes verläuft. Stimmt der Energiefluss in diesem Hauptnadi, spüren wir eine innere Harmonie und Ausgeglichenheit. weiterlesen »
Autor: Maike Magnussen · Kommentieren
9.05.2010
Ein Rückblick zum Workshop geschrieben von Maike M. aus Dresden
Als wir um kurz vor 9 Uhr am Samstagmorgen den Chemnitzer Yogaraum von yogabasics betreten, ist der Boden schon bis auf den letzten Quadratmeter mit über 30 dicht an dicht liegenden farbenfrohen Übungsmatten bedeckt. Immer auf der Suche nach neuer Yoga-Inspiration hatten meine Kollegen von Erlebnis-Yoga und ich uns frühmorgens aus Dresden auf den Weg gemacht, um an einem besonderen Highlight, dem Jivamukti Yoga Workshop mit Nadine Weertz aus München teilzunehmen. Neugierig auf einen in Sachsen noch gänzlich unbekannten Yogastil nehmen wir auf unseren Matten Platz und lassen uns von der Yogalehrerin mit der lebensfrohen Ausstrahlung über diese relativ junge Form des Yoga
Autor: Maike Magnussen · 1 Kommentar
20.03.2010
Im Sommer 2009 hatte ich meinen Bambus gekauft. Schön grün und voll mit Blätter. Die Gärtnerin hat mich schon vorgewarnt: “Nicht wundern, wenn er die Blätter alle verliert. Das ist normal!” Im Januar war es nun soweit. Ein Blatt nach dem nächsten fällt zu Boden. Mitten im Winter ist im Yogastudio Herbst angesagt. Äußerlich betrachtet sieht alles nach lang anhaltender Trockenzeit aus. Jetzt, Ende März, steht mein Bambus fast nackt da. “Nackt”, da fällt mir wieder die schöne Geschichte “Wahrheit & Märchen” ein. Für meinen Bambus gibt es Hoffnung. Er treibt schon wieder aus

—> Juli 2009 —> März 2010
Die Wahrheit ging durch die Straßen, ganz nackt, wie am Tage ihrer Geburt. Kein Mensch wollte sie in sein Haus einlassen. Alle fürchteten sich vor ihr.
Eines Tages ging die Wahrheit wieder in Gedanken versunken durch die Straßen. Sie war sehr betrübt und verbittert. Da begegnete sie dem Märchen. Das Märchen war geschmückt mit herrlichen, prächtigen, vielfarbigen Kleidern die jedes Auge und jedes Herz entzückten.
“Sage mir, geehrte Freundin, warum bist du so bedrückt und drehst dich auf den Straßen so betrübt umher?”
“Es geht mir sehr schlecht. Ich bin alt und betagt und kein Mensch will mich kennen.”
“Nicht weil du alt bist lieben dich die Menschen nicht. Auch ich bin sehr alt. Und je älter ich werde, umso mehr lieben mich die Menschen. Siehe, ich will dir ein Geheimnis enthüllen: sie lieben es, dass jeder geschmückt ist und sich ein wenig verkleidet. Ich werde dir solche Kleider borgen mit denen ich angezogen bin und du wirst sehen, dass die Menschen auch dich lieben werden.”
Die Wahrheit befolgte diesen Rat. Sie schmückte sich mit Kleidern des Märchens. Seit damals gehen die Wahrheit und das Märchen zusammen und beide sind bei den Menschen beliebt.
Autor: Silvio · Kommentieren
1.03.2010
Yoga Kurse finden in Chemnitz und Marienberg regelmäßig statt. Ein Einstieg in laufende Gruppen ist grundsätzlich möglich. Gern können Sie einen Termin für eine kostenlose Probestunde vereinbaren (Tel. 0175 74 33 045 Herr Fritzsche). Weitere Informationen und Kurszweiten finden Sie unter www.yogabasics-kurs.de. Namaste’. Silvio
Autor: Silvio · 9 Kommentare
28.02.2010
Das Wort „Kalari“ kommt aus dem Sanskrit, der alten indischen Gelehrtensprache und „kala“ kann mit „Kunst“ übersetzt werden. Die Kalari-Massage ist die „Kunst des Heilens“. Interessanterweise ist die Kalari-Massage viel älter als das Ayurveda. Ihren Ursprung hat die Massagetechnik in Kerala, einem Bundesstaat im Westen von Indien. Damals, vor vielen hunderten Jahren, wurde in Lehranstalten die 64 „Künste“ (Kalari) unterrichtet. Neben der Heilkunst (Massage) wurden auch die Kampfkunst, Yoga, Tanz und Astrologie gelehrt. Der geschichtliche Hindergrund zeigt, dass die Kalari-Massage ein Teil eines großen Ganzen ist. Das DASEIN des Menschen und auch seine Verbindung zur Umwelt werden mit einbezogen. Dieses Zusammenspiel verschiedener Faktoren macht für uns das indische Wissen über Gesundheit und Wohlbefinden so zugänglich und sympathisch.

Mit Hilfe der Kalari-Massage wurden damals die Verletzungen der Kämpfer und Krieger geheilt. Die „Kampfkünstler“ galten auch als Experten auf dem Gebiet der Heilkunst und des Bewegungsapparates. Das Wissen über die Künste war streng geheim und wurde von einer Generation auf die nächste übertragen. Während der Kolonialzeit wurde die Kalari-Tradition durch die britischen Besatzer verboten. Davon unbeeindruckt wurde das Wissen über die Kunst des Heilens bis heute bewahrt und überliefert. Gerade heute, in unserer so schnelllebigen Zeit, bietet Ihnen die Massage eine gute Möglichkeit, Ihre innere Ruhe und Kraft wiederzufinden. weiterlesen »
Autor: Silvio · Kommentieren
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