12.09.2010
Das Konzept der drei Gunas ist Teil der Samkhya-Philosophie, die zu den ältesten indischen Wissenssystemen zählt. Auch das Denken des Yoga wurde beeinflusst von diesem Prinzip der verschiedenen Qualitäten der materiellen Welt. Die Lehre von den Gunas besagt, dass die gesamte Materie, der Mensch und seine Psyche von drei Grundeigenschaften bestimmt sind: tamas, rajas und sattva. Alle körperlichen und psychischen Phänomene der Erscheinungswelt sind von ihnen geprägt und erhalten durch sie ihre spezifische Qualität.
Unter tamas versteht man alles Schwere, Dunkle und Träge. In der äußeren Welt erscheint dieses Guna u.a. in Form von nächtlicher Finsternis oder materieller Schwere und Dunkelheit. Diese Qualitäten können aber auch in der menschlichen Psyche vorhanden sein und äußern sich beispielsweise als geistige Blockaden, Dumpfheit oder dem nicht aus dem Bett Kommen am Morgen. weiterlesen »
Autor: Maike Magnussen · 1 Kommentar
1.09.2010
Ayurveda ist ein mehr als 5000 Jahre altes indisches Medizinsystem und bedeutet „Das Wissen vom Leben“ (ayur = Leben, veda = Wissen). Der Ayurveda beschäftigt sich mit dem Menschen als Ganzes („Körper, Geist und Selbst“) und ist damit eine ganzheitliche Methode zur Gesunderhaltung und Heilung.
Die Prinzipien des Ayurveda stehen in Verbindung mit den Veden und den indischen Wissenssystemen, den sechs Darsanas. Diese bilden den philosophischen Hintergrund des Ayurveda, besonders hervorzuheben sind dabei die Samkhya Philosophie und der Yoga. Die Grundlage der ayurvedischen Lehre bilden die fünf Elemente Raum, Luft, Feuer, Wasser und Erde. Alle Materie besteht nach ayurvedischem Verständnis aus diesen fünf Elementen, sowohl der Mensch als auch die ihn umgebende Welt. Im Menschen manifestieren sich die fünf Elemente als drei Doshas: Vata, Pitta und Kapha. Vata besteht aus Luft und Raum, Pitta enthält das Feuerelement mit etwas Wasser und Kapha setzt sich aus Wasser und Erde zusammen.

© Ayurveda Massagen und Ernährungsberatung in Chemnitz
Man geht im Ayurveda davon aus, dass es den „normierten“ Menschen nicht gibt, sondern dass jeder bereits bei der Geburt seine individuelle Konstitution besitzt. Jeder von uns besteht aus allen drei Doshas, aber die Proportionen unterscheiden sich individuell. Bei den meisten Menschen ist eines der drei Doshas dominant. weiterlesen »
Autor: Maike Magnussen · Kommentieren
30.08.2010

Yogabasics ist immer auf der Suche nach Yogis und Yoginis die gern Schreiben und ihr Wissen bzw. ihre Erfahrungen teilen möchten. Yogabasics ist NICHT kommerziell und soll vor allem den Spaß am Yoga allen Lesern vermitteln. Die Plattform Yogabasics hat das ehrgeizige Ziel, umfangreich über Yoga zu informieren. Hierbei sind alle Themen aus dem Yogabereich willkommen. Wir geben Dir hiermit die Möglichkeit, den Blog “Yogabasics” weiter zu entwickeln, selbstständig zu arbeiten und Deine Ideen zu verwirklichen.
Grundsätzlich alles! Hauptsache es hat mit Yoga zu tun. Beiträge über Asana, Pranayamaübungen und Buchempfehlungen sind genau so willkommen, wie persönliche Reiseerfahrungen und Rückblicke auf verschiedene Workshops und Conventions. Eines ist uns aber ganz besonders wichtig: Individualität und Einzigartigkeit, d.h. den Text musst Du selbst geschrieben haben und darf noch nicht im Internet veröffentlicht sein. Das ist schon alles. weiterlesen »
Autor: Silvio · 1 Kommentar
25.07.2010
Am 24. Juli gab es bei Yogabasics in Chemnitz erneut ein Yoga-Event der Extraklasse: auf dem Programm stand diesmal eine Reise durch die Chakren mit Anja Kühnel, der Gründerin von Jivamukti Yoga Berlin.

Bild: Anja unterstützt Gesine aus Freiberg in Virabhadrasana III
Die Chakren, erläutert Anja zu Beginn der Stunde, kann man sich vorstellen als Energieräder entlang der Wirbelsäule, die in enger Verbindung mit dem menschlichen Energiesystem stehen. Von den Chakren aus wird die Lebenskraft durch die Energiekanäle, genannt Nadis, in alle Körperbereiche verteilt. Die wichtigste Rolle übernimmt hierbei die Sushumna Nadi, die als vertikale Achse vom Beckenboden bis zum Scheitelpunkt des Kopfes verläuft. Stimmt der Energiefluss in diesem Hauptnadi, spüren wir eine innere Harmonie und Ausgeglichenheit. weiterlesen »
Autor: Maike Magnussen · Kommentieren
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