Yogabasics.de - Einfach mal abschalten!

3.07.2011

Fünf Fragen an Christine May – Prana Flow

Prana Flow mit Christine May

Wie bist Du zum Yoga gekommen und seit wann praktizierst Du?

Ich habe es schon immer geliebt, mich über den Körper auszudrücken und zu bewegen und auch schon lange eine grosse Sehnsucht in mir getragen, das Leben in seiner Tiefe und Komplexität, so wie mich Selbst und die Anderen besser zu verstehen. Als ich vor 18 Jahren das erste Mal nach Los Angeles auswanderte, begann ich mich sehr mit spirituellen Themen auseinanderzusetzen und viel darüber zu lesen. Zum Yoga kam ich dann erst, als ich ein paar Jahre später wieder zurück in Berlin die Green Card in der Green Card Lottery gewann und postwendend zurück nach Los Angeles zog, das ja auch als Mekka für Yoga bekannt ist.

Ich war überwältigt und begeistert von der ersten Stunde, da ich das Gefühl hatte ganzheitlich berührt zu werden und scheinbar alles was ich gesucht hatte, in dieser jahrtausende-alten Praxis zu finden war. Von diesem Tag an ging ich fast täglich zu den inspirierenden und wunderbar unterschiedlichen Lehrern und Stilen, die es dort gibt. Meine grosse Liebe galt allerdings schon immer dem Vinyasa Flow Yoga. weiterlesen »

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Autor: Silvio   ·   1 Kommentar

22.08.2010

Fünf Fragen an Gaby Haiber aus München

© Foto Gaby Haiber

Wie bist Du zum Yoga gekommen und seit wann praktizierst du?

Hmm, den ersten Kontakt hatte ich in einer Zeit in der es mir physisch wie psychisch sehr schlecht ging. Mein damaliger Partner hat mich damals mehr oder weniger zum Yoga ‘geschickt’. Ich bin in den Klassen so stark in Kontakt mit meinem Körper und meinen Emotionen gekommen, dass mir das erstmal zuviel war und ich trotz einer gewissen Faszination das Weite suchte. Stattdessen konzentrierte ich mich dann extrem auf Karate und habe jahrelang intensiv trainiert. Ein Lehrer von mir fing an Teile aus dem Ashtanga Yoga als Warm-up zu integrieren. Das und ein Secondhand Buch ‘Yoga, Youth and Reincarnation’ von Jesse Stein, das mir in die Hände ‘fiel’, ließen mich wieder erinnern und diesesmal konnte ich mich voll und ganz einlassen. Das war vor mehr als 10 Jahren. weiterlesen »

Autor: Gastbeitrag   ·   Kommentieren

20.06.2010

Fünf Fragen an Sanne Eichinger aus München

Wie bist Du zum Yoga gekommen und seit wann praktizierst Du?

Als Flugbegleiterin für eine Amerikanische Fluggesellschaft habe ich immer gerne meine USA Aufenthalte mit Sport zum Ausgleich für diesen anstrengenden Job genutzt. 1995 bin ich im Crunch Fitnessstudio in NY in die Jivamukti Yogastunde von Sharon Gannon gestolpert. Ich war total begeistert, vor allem weil ich dazu keine Turnschuhe mehr in meinen Koffer packen musste. Von da an bin ich auf fast jedem Layover in ein Yogastudio gegangen und hatte dadurch die Möglichkeit bei vielen tollen Lehrern Yoga zu üben. weiterlesen »

Autor: Silvio   ·   Kommentieren

11.06.2010

Fünf Fragen an Michaela Derra aus München

© Foto: bimashofer.eu und Jakubaszek.com

Wie bist Du zum Yoga gekommen und seit wann praktizierst Du?

Eigentlich ein bisschen wie die Jungfrau zum Kind: Vor über 20 Jahren war ich nach einer Yogastunde in Australien, zu der mich eine Freundin mitgenommen hatte, fest davon überzeugt, dass das nur was für ältere Semester ist. Ich fand’s damals unheimlich langweilig. Sehr lang habe ich dann auch keinen Gedanken mehr daran verschwendet. Doch als mich Ende der 1990er der stressige Alltag in einer Münchner PR-Agentur auf ein Burn Out zusteuern ließ, hab’ ich alles Mögliche ausprobiert, um wieder Kraft und Inspiration zu finden. Yoga war schließlich die Rettung – und ich wollte mehr… weiterlesen »

Autor: Silvio   ·   Kommentieren

5.12.2009

Erstes Jivamukti-Tribe-Gathering in München

Jivamukti – Tribe [deutsch:"Stamm"] – Gathering [deutsch:"Zusammentreffen"] Wie bitte? Der Jivamukti-Stamm versammelt sich in München? OK! Das klingt interessant. Auf der Jivamukti-Website ist ein Bild mit vielen jungen und gut aussehenden jungen Menschen zu finden. Bei genauem Hinsehen entdecke ich nur vier Männer. Nein, es sind fünf. Wow! Alle haben die Arme zum Himmel ausgestreckt und sind im Krieger I – Virabhadrasana I.

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(c) Foto: Jivamukti Yoga

15 Yogalehrer vom Stamm der Jivamuktis sind aufgelistet. Namen die in der internationalen Yogawelt bekannt sind. Yogeswari, Kelly Britton, David Life und Sharon Gannon aus NYC, Gabriela Bozic und Patrick Broome aus Deutschland… und eine tätowierte Katze, Cat Alip-Douglas, aus London ist auch dabei.

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Unsere Jivamukti-Stammesoberhäupter
(c) Foto: Jivamukti-Yoga

Die Stammesfeier findet vom 4. bis 7. Dezember 2009 in München statt. Ich als alter Jivamukti-Fan fühle mich mit dem Stamm verbunden und kenne einige der Yogalehrer Stammesführer bereits seit vielen Jahren. Die Einladung zur Stammesfeier waren keine Rauchzeichen, sondern erfolgten ganz modern über E-Mail und natürlich auch über Facebook. Vier Tage volles Yoga-Programm kosten im „Early Bird“ Tarif weiterlesen »

Autor: Silvio   ·   6 Kommentare

5.11.2009

Bastel Dir Deinen Street-Yogi!

Josef Foos aus Berlin hat dieses Projekt gestartet. Inspiriert vom Londoner Streetkünstler Slinkachu bastelt er nun aus Weinkorken und Holzstäben seine kleinen Yogis und setzt sie auf Telefonhäuschen, Straßenschilder und Fensterbänke.

streetyoga

„Das besondere an den Street-Yogis ist, daß sie, obwohl im öffentlichen Straßenland stehend, für die meisten Menschen unsichtbar sind. Wenn sich Ihnen ein Street-Yogi zeigt, möchte er Ihnen Freude und Glück bringen.“

Auf seiner Seite „Street-Yoga“ gibt eine Bastelanleitung und eine Menge Fotos inkl. Beschreibung, wo die kleinen Yogis zu finden sind.

Noch gibt es die Street-Yogis nur in Berlin. Vielleicht bastelst Du Dir auch einen Street-Yogi und dann erobern diese kleinen Glücksbringer auch Hamburg, München, Nürnberg, Chemnitz und die ganze Republik. Hast Du einen Straßen-Yogi gebastelt, so schick mir gern das Bild und den Standort. Ich werde darüber berichten!

Autor: Silvio   ·   Kommentieren

5.04.2009

Zwei Wege, eine Shakti. Kundalini und Anusara Yoga Workshop

Ein Reisebericht vom 3. bis 5. April 2009

„Es ist nicht entscheidend die Unterschiede in den Yogastilen zu suchen, sondern vielmehr die Gemeinsamkeiten” John Friend, Begründer der Anusara Yoga Methode


Barbra mit AC DC Yoga Shirt & Athanasios

Und genau diese vielversprechende Mischung von zwei scheinbar völlig unterschiedlichen Yogarichtungen – Anusara Yoga nach John Friend und Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan – lassen uns die Reise antreten in das schöne Seminarzentrum „Gut Schermau” in der Nähe von Dingolfingen/Bayern. Unsere Gastgeber für dieses verlängerte Wochenende sind Barbra Noh und Athanasios, zwei Yogalehrer aus München.

Barbra  ist gebürtige Australierin mit koreanischem Einschlag und hat ihre Wurzel im Tanz. Sie ist für mich eine „Vollblut” Anusara Yogalehrerin. Barbra kenne ich schon. Atanasios noch nicht. In der Vorstellrunde am ersten Abend beschreibt er, wie er in Barcelona vom Yogavirus (spezielle Form: Kundalinivirus [muss ganz schlimm sein]) befallen wurde und nun bereits seit über 10 Jahren diese Yogaform regelmäßig praktiziert und auch unterrichtet. Zwei junge Yogalehrer der modernen Yoga-Generation. Atanasios ohne langen Bart, ohne Turban und Schafsfellmatte wie das oft bei den Kundaliniyogis üblich ist. Barbra ist fit, sowohl in den jahrtausende alten Techniken des Hatha Yoga als auch in den modernste Erfahrungen der Biomechanik des Menschen. Genau so mag ich das Yoga. Traditionell und doch für uns „westlichen” Menschen abgestimmt.

Beide Yogarichtungen entstammen der Tantra-Philosophie. Tantra ist lebensbejahend. Im Tantra würde es heute heißen: „Yes, we can” oder noch besser „Yes, we have” Alles ist bereits da und wir müssen es nur nutzen. Wir sind keine Menschen die Spiritualität suchen, nein wir sind bereits spirituelle Wesen die Menschlichkeit suchen. Die Shakti zu erwecken, das ist das große Ziel beider Richtungen. Shakti steht für die Schöpfungskraft unsere Kreativität die in Form einer ruhenden zusammengerollten Schlange an der Basis unserer Wirbelsäule ruht. Nur wie sie geweckt werden soll ist unterschiedlich.

Im Kundalini-Yoga, beschreibt uns Barbara anschaulicht, wird die noch schlafende Kraft durch „Klopf Klopf” (klopf dabei hart auf den Boden) geweckt. Im Hatha Yoga ist es viel sensibler und feiner. Die ganze Hatha Yogapraxis ist eher ein leises schauen, den Vorhang gefühlvoll herüberziehen und beobachten, ein sich Zeit lassen und geschehen lassen. Wir üben beides, „Klopf Klopf” aber auch Hatha Yoga. 3 Stunden vor dem Frühstück von 6:00 bis 9:00 Uhr, anschließend ab 11:00 Uhr bis zum späten Mittag 14:30 Uhr und dann geht’s weiter ab 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr und wem es noch nicht reicht, der kann ab 20:30 Uhr noch eine RAMA DAS SA -Healing Meditation aus dem Kundalini Yoga mitmachen. All die Praxis für eine Shakti. Das ganze Wochenende ist eine einzige große Erfahrung und wir schauen weit über den alltäglichen Yogatellerrand hinaus.


Sehr cool ;-)

Wir sprechen vor der körperlichen Übungspraxis über die fünf Prinzipien des Anusara Yoga und nutzen die Theorie für die Übungen. Anusara Yoga hat als erstes Prinzip Anlightment – die Ausrichtung. Hier geht es hauptsächlich darum, Körperspannung aufzubauen und die Energie in der Mitte des Körpers zu bündeln und aufsteigen zu lassen.  Dieses Prinzip haben viele Yogarichtungen, aber im Anusarayoga nutzen wir beispielsweise die Innenrotation (Innere Spirale) der Oberschenkel und das Schambein geht leicht nach innen (äußere Spirale). Diese Stabilität nutzen wir in den asana, schaffen so Länge und Mulhabandha stellt sich automatisch ein. Unsere Muskeln „hucks” – umarmen – unsere Knochen und aus Kraft dieser Vorstellung schöpfen wir noch mehr Potenzial für unsere Praxis. Wie vieles im Yoga muss man das einfach selbst erleben. Theoretisch lässt sich das nur schwer in die Praxis umsetzen. Und deshalb sind wir alle hier und genießen die Zeit.

„Jeder Teil unseres Körpers der sich bewegen lässt, möchte bewegt werden.” beschwört uns Barbra in ihren Stunden.


Nahe am Lehrer sitzen…

Wir bewegen jeden einzelnen Zeh, ziehen unsere Arme aus den Schultern heraus, um sie anschließend wieder fester zu verankern und zu strecken. Und ganz wichtig, wir bewegen auch unsere Lachmuskeln. „Muskuläre Energie” das ist die andere Zauberformel um Anusara Yoga. Jedes Körperteil zu bewegen, dass haben wir bereits gelernt in der Theorie. Nun aber heißt es: Action. Die Theorie umzusetzen in die Praxis. Unsere Muskeln bewusst einzusetzen, macht den ganzen Körper – jede einzelne Zelle – lebendig.

„Muskuläre Energie” hören wir mehrmals an diesem Wochenende und es geht in Fleisch und Blut über. Im Yoga würden man vielleicht eher sagen, es geht durch unsere Nadis und wird gespeichert im Solar Plexus ;-) Und warum all die fordernde Yogapraxis, fragen wir Barbra?

„Yoga hilft mir, die beste Version von Barbra zu sein.” Es geht darum, unser eigens Potenzial zu erkennen und ausdehnen zu lassen. Yoga ist Veränderung. Sie bringt das Bild einer Raupe, die erst kämpfen muss, um den Kokon zu verlassen und dann als Schmetterling sich frei zu entfalten.

Wenn Barbra auf eine einsame Insel gehen müsste, verrät sie uns, würden sie die drei asana mitnehmen: Uttanasana (Vorbeuge im Stehen), ardho mukhasvanasana (Herabschauende Hundhaltung) und Bhujangasana (die Kobra). Und weil diese Haltungen für sie so wichtig sind, gibt es hier viel Detailarbeit in den Yogastunden.

Einen wesentlichen Teil unserer Übungszeit nimmt die Kundalini Praxis mit Athanasios ein. Morgens machen wir bestimmte Sets (Sequenzen aus dem Kundaliniyoga) zur Aktivierung und singen anschließend Mantras. Es entsteht eine sehr friedliche Atmosphäre und wir tauchen ein in eine ganze neue Yogapraxis. Nachmittags geht es dann mehr zur Sache. Bestimmte Übungen werden 3 Minuten und länger gehalten und der innere Schweinhunde „klopf” ständig an und sagt: Warum tust Du Dir das an. Leider klopf zu diesem Zeitpunkt immer noch der Schweinhund an und nicht meine Shakti in Form einer langsam aufgeweckten Schlange. Yoga braucht Zeit und Geduld. Kein Muss. Es sind viele kleine Feinheiten, was wir hier lernen. Zum Beispiel drehen wir uns beim Spinal Twist mit der Einatmung nach links und mit der Ausatmung nach rechts. Einatmen links wo das Herz schlägt, schaffen so Weite im Herzraum und wir öffnen uns.

Wir alle sind begeistert von diesem intensiven Yogawochenende und von der Vielfalt der Übungen auch im Kundalini Yoga. „Open to Grace” – ein weiteres Prinzip aus dem Anusara Yoga gelingt uns allen in diesen dreieinhalb Tagen. Zwischen den Yogaeinheiten bleibt uns Zeit, um in der Sonne lecker vegetarisch zu essen und uns auf die Snakeline zu trauen.


Snakeliner

„Sat Nam”

Dieses Mantra ist das am meisten gebrauchte Mantra in der Kundalini Yoga Praxis. „Sat” heißt übersetzt: Wahrheit (die Realität der eigenen Existenz). „Nam” steht für: Identität.

Ein persönliches Fazit dieser Tage: Es war genial. Nächstes Jahr bin ich wieder mit dabei. Vielen Dank für die schöne Zeit, Barbra und Athanasios. Auf dieser Reise habe ich Dagi kennen gelernt. Sie unterrichtet Yoga in Gera. Kann ich unbedingt empfehlen!!

Interessante Links

Impressionen vom Workshop

(Bitte auf das jeweilige Bild klicken)

strich

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Kaviar aussen

Autor: Silvio   ·   6 Kommentare