18.03.2011
Prana ist ein Wort aus dem Sanskrit und bedeutet frei übersetzt Lebensenergie. Wobei Pra für bewegen steht und na für immer. Prana ist vor allem unser Atem, denn ohne Atem findet kein Leben statt. Oder anders ausgedrückt: „Wo Leben ist, ist auch Prana“ (Sharon Gannon).

Wir können Prana außer über die Atmung über verschiedene Wege in uns aufnehmen, z.B. über unser größtes Organ die Haut oder auch über unsere Nahrung.
Prana kann am Fluss durch unseren Körper gehindert werden, u. a. durch Blockaden (Muskelverspannungen). Durch unsere Yoga-Praxis und durch Pranayama, der Kontrolle unseres Atems, können wir diese aber auflösen, so dass Prana wieder ungehindert fließen kann. Dadurch erhalten wir ein hohes Maß an körperlicher Gesundheit und geistiger Klarheit. Beides sind wichtige Schritte auf dem Weg der Selbsterkenntnis.
Was passiert bei Pranayama?
Pranayama hilft vielen von uns, sich dem Atem erst einmal wieder bewusst zu werden. Das was sonst 24 Stunden am Tag ganz automatisch passiert, wird nun gezielt gesteuert und intensiviert. Wir verändern unser „normales“ Atemmuster, bündeln die Energie und leiten Prana über unseren zentralen Energiekanal (Sushumna Nadi) nach oben in Richtung Selbstverwirklichung. weiterlesen »
Autor: Diana · Kommentieren
30.07.2009
Nach Pataňjali bedarf es zweier Prinzipien im Yoga, um Yoga zu erreichen. Sūtra 1.12 ff geben hierüber Aufschluss.
abhyāsavairāgyābhyām tannirodhaḥ
„Durch Üben und die Fähigkeit loszulassen kann unser Geist den Zustand Yoga erfahren.“
Entscheidend ist, dass als erstes das Üben und dann erst das Loslassen benannt wird. Die eigene Praxis stellt Pataňjali voran. In den zwei folgenden sūtras wird das Üben näher weiterlesen »
Autor: Silvio · Kommentieren
14.06.2009
Auszug aus dem Reisebericht “Wir treffen uns in der Toskana, um im Urlaub Yoga zu üben und zu erfahren. Die Umstände die uns hier im Covento erwarten, helfen uns dem, was Yoga vom Ursprung her ausmacht, wieder näher zu kommen.
Was ist nun der Yogaweg?
Yoga beschreibt einen Zustand. Einen Zustand der Einheit, ohne Trennung ohne Teilung. Wir sind hier, diesen Zustand innerlich zu erleben. Auch die Frage: Warum übe ich Yoga, ist spontan nicht immer sofort zu beantworten. Es sind kleine, sehr intime Momente, die wir während unserer Yogapraxis erleben und uns auf dem Yogischen Weg voranschreiten lassen.
Wir versuchen im Yoga einen Zustand der Zerstreuung in einen Zustand des inneren Gleichgewichts und inneren Friedens zu verwandeln. Die Zerstreutheit in unserem Alltagsleben …”
Sie suchen noch eine Unterkunft in der Toskana?
Den kompletten Reisebericht findest Du unter Yogatraumreise.
Autor: Silvio · 3 Kommentare
17.01.2009
Patanjali, der Verfasser der Yoga-Sutras, einem über 2.000 Jahre alten Text des Yoga hat sich im ersten Kapitel mit den neun Hindernissen auf dem Yogaweg auseinandergesetzt. Es ist eine exemplarische Aufzählung von neun Gründen, die uns hindern, Yoga zu üben. Krankheit, Stumpfsinn, Zweifel, Nachlässigkeit, Faulheit, Genusssucht, irrige Meinungen, Haltlosigkeit und Wankelmut – diese Ablenkung des Bewusstseins sind die Hindernisse.
Bernd hat sich intensiv mit diesem Thema in seinem Blog beschäftigt und ein sehr informatives eBook mit 12 Seiten erstellt, welches Du Dir kostenlos auf seiner Webseite downloaden kannst:
http://blog.imalltagleben.de/wp-content/uploads/2007/Was-mich-im-Yoga-behindert.pdf (400 kB)

Autor: Silvio · Kommentieren
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