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18.03.2011

Ernährung des Vata-Typen

In der ayurvedischen Ernährung geht es vor allem um Ausgleich. Das Dosha, das hauptsächlich vertreten ist, sollte also reduziert, die anderen hingegen aufgebaut werden. Ein Vata-Typ ist ständig in Bewegung, auch sein Stoffwechsel arbeitet schneller, als bei den anderen Typen, weswegen er zu Verdauungsstörungen, trockener Haut und Schlafstörungen leidet. Menschen vom Vata-Typ brauchen bei den Mahlzeiten daher vor allem Ruhe.

Lebensmittel für den Vata-Typ

Nahrungsmittel, Kräuter und Gewürze lassen sich in sechs Geschmacksrichtungen unterscheiden: Süß, sauer, salzig, bitter, herb und scharf. Je nach Geschmack wirken sie auf die Doshas ein und können so die Gesundheit fördern. Wer sich nur entgegen seiner Doshas ernährt, wird unter Umständen krank. Bei einem hohen Anteil an Vata isst man in erster Linie salzig, sauer und süß. Viele Lebensmittel enthalten nicht nur eine Geschmacksrichtung, sondern mehrere. Die Orange zum Beispiel ist sauer und süß und daher ein ideales Obst für den Vata-Typ.

Scharfes sollte ein Mensch mit ausgeprägtem Vata meiden, da dies den Stoffwechsel zusätzlich ankurbelt und Durchfall verursachen kann. Durchfall wiederum trocknet aus – Folgen, unter denen der Vata-Typ schon aufgrund seiner Konstitution leidet und die mit Hilfe der richtigen ayurvedischen Ernährung reguliert werden sollen.

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Allerdings sollten in einer idealen Mahlzeit alle sechs Geschmacksrichtungen enthalten sein; zumindest aber einmal am Tag sollte ein Vata-Typ neben salzig, süß und sauer auch die anderen Geschmäcker bitter, scharf und herb zu sich nehmen – jedoch in kleinen Mengen. Die Dosis macht das Gift! Etwas Schärfe erreicht Vata durch das Hinzufügen von etwas frisch geschnittenen Knoblauch oder einer kleinen Menge Ingwers. Dunkles Blattgemüse, wie Spinat steht für den bitteren Geschmack, Salatblätter sind herb.

Je gesünder der Vata-Typ im Rahmen einer ayurvedischen Lebensumstellung wird, desto automatischer wird er zu den „richtigen“ Lebensmitteln greifen.

Vata sollte Kälte meiden

Da Vata kalt ist, sollte sich der Mensch immer warm anziehen. Auch Nahrung, der er zu sich nimmt, sollte nach Möglichkeit warm sein. Rohkost zum Beispiel sollte der Vata-Typ vermeiden, dies besonders im Winter. Da er schnell austrocknet, sollte besonders dieser Typ viel trinken – nach Möglichkeit kein kaltes Wasser, sondern Früchte- und Kräutertee. Auch ein Glas Saft zwischendurch ist möglich.

Besteht Unsicherheit, welcher Geschmacksrichtung Gemüse, Obst, Kräuter oder Gewürze angehören, bietet es sich an, eine kleine Menge davon allein gründlich zu kauen und genau auf den Geschmack zu achten. Schon zwei verschiedene Sorten Äpfel können einen großen Unterschied zwischen süß und sauer besitzen – wenn man darauf achtet.

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Autor: Linda   ·   Kommentieren   ·   Trackback

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