Wie atme ich im Yoga? Soll ich deinen Atem-Anweisungen auf den DVDs folgen oder im eigenen Tempo atmen? Manchmal habe ich das Gefühl, die Luft anhalten zu müssen.

Der Atem ist der Schlüssel im Yoga und das wichtigste Instrument in der Übungspraxis. Grundsätzlich gilt, dass Du auch mit Deinem natürlichen Atem wieder in Kontakt kommen darfst.

Video: So atmest Du im Yoga RICHTIG!

Der Atem wird zu unserem inneren Lehrer.

Die Yoga-Sutras, eine über 2.000 Jahre alte Yogaschrift sagt, dass der Atem folgende Qualitäten haben: lang & fein. Es gilt also den Atem im Yoga zu verlängern, nicht kurz und oberflächlich zu atmen, sondern sich auch hier mehr Zeit zu lassen. Der Atem sollte auch gleichmäßig fließen, nicht abgehakt und ohne Pausen. Es ist ständiger Prozess des Kommen und Gehens.

 

Es gibt folgende allgemeine Hinweise zum Atem:

  •  immer durch die Nase atmen während der Yoga-Übungen
  •  langer und gleichmäßiger Atem
  •  ohne Zwang und ohne Druck
  •  ohne Atempausen

 

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Stockt der Atem während der Yoga-Übungen, mache bitte eine Pause!

Ganz wichtig ist, wenn der Atem zu schnell wird und das Gefühl von Atemnot kommt, ist es ein sicheres Zeichen, dass die Yoga-Übungen zu anstrengend sind. Der Atem sagt Dir, dass nun eine Pause gut, als geh einen Schritt zurück oder geh selbstständig in die Stellung des Kindes (auch wenn alle um Dich herum weiter praktizieren im Studio). Das ist Yoga!

Großes Ziel im Yoga ist: Sich mit dem natürlichen Atem zu verbinden

Grundsätzlich gilt: Yoga-Übungen kommen vor dem Pranayama (Atem-Übungen). Das heißt insbesondere für Yoga Anfänger, dass sie am Anfang erst mal Sicherheit und Vertrautheit mit den Asanas (Yoga-Übungen) bekommen müssen. Das kann durchaus bis zu zwei Jahren dauern.

In dieser Zeit liegt der Fokus mehr auf den Übungen und du kannst die Anweisungen hinsichtlich des Atem mit ruhigem Gewissen ganz unbeteiligt durch Dich hindurch ziehen lassen. Es wird Dir von ganz allein gelingen, Deinen eigenen Atem zu erfahren und diesen zu nutzen. Ziel ist immer, dass Du Deinen eigenen natürlichen Atem wahr nimmst. Das musst Du aber erst wieder lernen, genau so wie Du Deine Körpermitte und Stabilität durch die Asana-Praxis erst wieder lernen musst. Lass Dir deshalb Zeit.

Im nachfolgenden Video, zeigt Yoga-Guru Iyengar, wie lang die Atmung werden kann. Es versteht sich von selbst, dass diese Meisterschaft nur wenigen gelingt und ein Leben voller Praxis bedarf. Für mich persönlich ist es nicht das Ziel, so etwas zu erreichen. Es ist einfach schön anzusehen, zuzuhören und zu erkennen, das Yoga ein Weg ist!

 

Prinzipien der Atem während der Praxis

 

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Auf diesen Punkt werde ich nur kurz eingehen und ihn noch mal ausführlicher behandeln. Wichtig ist insbesondere:

  • während der Einatmung Länge schaffen, aufrichten
  • in der Ausatmung zum Beispiel in die Drehung oder in die Vorbeuge gehen
  • In der Einatmung die Energie in den Körper ziehen
  • In der Ausatmung sich ausdehnen und von Innen heraus weiten.

 

Fazit: Im Yoga wird der Atem zu einem ganz feinen Instrument, der Dir hilft, Dich besser zu entspannen und tiefer in die einzelnen Yoga-Übungen einzutauchen. Je ruhiger und feiner er wird, desto meditativer ist die Yoga-Einheit für Dich. Lass dir Zeit, den Atem zu erfahren. Vermeide Atempausen und mach lieber eine Pause, damit der Atem sich wieder beruhigen kann. 

Es geht also nicht darum, Deinen Atem Deinem Willen zu unterwerfen. Mit dieser Erkenntnis wirst Du gleich viel entspannter Yoga üben können. Yoga heißt, den Willen zur Kontrolle aufgeben! Zurück zur Natürlichkeit. Zurück zu wahren Freiheit. Diese kommt von Innen.

 

 

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14 Juli 2014|0 Comments

About the Author:

Hi, ich bin Silvio. Im Jahr 2000 bin das erste mal in einem Yogakurs gestolpert. Seitdem bin ich vom Yogavirus infiziert. Ich liebe Yoga und ich lebe Yoga immer mehr. Yoga hat meinem Leben ganz viel Leichtigkeit und Freiheit geschenkt. Heute organisiere ich Yogareisen und unterrichte Yoga mit Herz und Leidenschaft. Komm mit auf meinem Yogaweg und lass Dich inspirieren. Ich freue mich auf Dich.
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