Die 10 häufigsten Fehler in Yoga Übungen, die nicht nur Anfänger machen

Typische Fehler in Yoga Übungen. Tatsächlich kann man im Yoga sehr viel falsch machen. Treten dann noch ein übergroßes Ego, ein starrer Wille und Perfektionszwang hinzu, kann man mit Yoga schnell seine Gesundheit ruinieren.

Dieser Beitrag soll dich dafür sensibilisieren, Yoga Übungen mit Wissen und Bewusstsein auszuführen, um Fehler zu vermeiden. Um dir das Erkennen von Fehlern zu erleichtern, habe ich jeweils ein Bild mit richtiger und falscher Ausführung beigefügt.

Hast du Fragen zu ganz speziellen Yogaübungen, so schreib es bitte ganz unten auf der Seite in das Kommentarfeld (Bitte nicht per Email, weil deine Fragen auch für andere Leser interessant sind). Ich freue mich auf einen Austausch mit dir.

Wieso entstehen Fehler in Yoga Übungen?

Grundsätzlich trägt jeder Yoga-Schüler selbst die Verantwortung für falsches Üben. Es gibt aber einige Faktoren, die Fehler in Yoga-Übungen begünstigen:

  • falsches Verständnis für die Yoga Übungen
  • schlecht ausgebildete Yogalehrer mit wenig Erfahrung
  • Yogalehrer „turnt“ selbst und achtet nicht auf die Ausrichtung seiner Schüler
  • Yoga-Schüler üben unter Leistungsdruck und Perfektionszwang
  • Yoga-Schüler besitzen wenig Körpergespür und kaum Anatomiekenntnisse
  • fehlender Einsatz von Hilfsmitteln wie Block und Gurt

Der optimale Blueprint hilft dabei, typische Fehler in Yoga Übungen zu vermeiden

2016_09_fehler_yoga_graetsche

Dieser Punkt ist extrem wichtig. Wenn du DAS verstanden hast, wird sich dein Üben verändern. Von einem optimalen Blueprint in den Yoga Übungen sprechen wir im Anusara-Yoga. Er kennzeichnet jene Ausrichtung, die der Natur des Menschen entspricht:

  • Die Gelenke sind entlastet,
  • Energie kann frei fließen,
  • wir sind innerlich aufgerichtet,
  • frei von Blockaden und
  • in einem Zustand körperlicher und geistiger Balance.

Leider sind wir durch unsere Lebensumstände wie zum Beispiel Schonhaltungen, Krankheiten, falsche Ernährung oder Verletzungen häufig weit vom optimalen Blueprint entfernt.

Oberstes Ziel ist es, dass wir uns dem optimalen Blueprint individuell annähern. Ich schreibe hier bewusst „individuell“, denn jeder Körper ist unterschiedlich weit vom Optimum entfernt. Indes richten sich die Anweisungen des Yogalehrers stets an die ganze Gruppe. Deshalb musst du selbst deinen Körper genau kennen und spüren, um die Ansagen individuell umsetzen zu können.

Noch ein Hinweis: Oft fühlt sich eine richtige Ausrichtung falsch an, weil dein Körper eine Schonhaltung eingenommen hat und mit Schmerzen reagiert. Das ist normal. Schenke deinem Körper Zeit und liebevolle Aufmerksamkeit, damit er sich an die neue – richtige – Ausrichtung gewöhnen kann.

„Je mehr wir uns dem optimalen Blueprint annähern, desto weniger Fehler machen wir. Nur durch eine exakte Körperausrichtung kann Freiheit und inneres Gleichgewicht entstehen.“ Barbra Noh

Hier sind die 10 häufigsten Ausrichtungs-Fehler in Yoga Übungen:

1. Fehler in Yoga Übungen: Fehlende Basis über Hände und Füße

Eine gut ausgerichtete Yoga Übung beginnt mit einer stabilen Basis. Das heißt, Füße und Hände müssen geerdet sein, um Wachstum, Aufrichtung und Freiheit zu ermöglichen. „Basis schaffen“ ist ein großes Thema, mit dem allein sich viele Yogastunden füllen lassen. Hier sind die wichtigsten Prinzipien für dich:

Fehler in Yoga-Übungen Hände

Fehler in Yoga-Übungen Handflächen

Richtig: Große Hände, Finger weit auseinander und alle 4 Kontaktpunkte der Hände und Füße berühren den Boden. Bei den Händen in AMS zeigt der Mittelfinger nach vorn und die Handgelenksfalte ist parallel zur vorderen Mattenkante positioniert.

Falsch: Finger bzw. Zehen zu wenig aufgefächert, Finger und Zehen wie Pudding (ohne Energie/Anspannung), fehlender Kontakt der Hand‑ bzw. Fußballen zum Boden.

Fehler in Yoga-Übungen Füsse

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Richtig: Hinterer Fuß super stabil; drücke den Großzeh- und Kleinzehballen sowie die Innen- bzw. Außenseite der Ferse kraftvoll auf den Boden. Zehen aktiv und gespreizt – ohne zu verkrampfen.

Falsch: Hinterer Fuß in Standhaltung (Vira 2) inaktiv; Fußaußenseite kippt nach oben, Fußgewölbe inaktiv.

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Richtig: Denk dir jeweils eine Linie vom zweiten Zeh zur Mitte der Verse, beide Linien müssen parallel sein.

Falsch: Füße drehen nach außen weg.

2. Fehler in Yoga Übungen: Falscher Abstand der Füße in Stehhaltungen

Im Yoga wird zwischen frontal und lateral ausgerichteten Positionen unterschieden. Im Krieger 2 oder Trikonasana ist der Abstand der Füße größer als im Krieger 1 oder Parsvottanasana. Der Grund hierfür ist die Ausrichtung der Hüfte. In frontalen Positionen befindet sich die Hüfte parallel zur vorderen Mattenkante und in lateralen Positionen parallel zur langen Mattenkante. Findest du nicht den richtigen Abstand in der Basis, so kann dies zu Blockaden in den Hüften führen und Energie kann nicht richtig fließen.

Hinweis: Eine falsche Ausrichtung der Füße und der Hüftgelenke kann zu Knieschmerzen in den Yoga Übungen führen. Lese die Details „Yoga und Knieschmerzen“ hier.

Gerade für Yoga-Anfänger bietet es sich an, laterale Positionen aus der Grätsche heraus zu unterrichten, weil hier der Abstand der Füße gut messbar ist; die Handgelenke befinden sich über den Fußgelenken.

2016_09_fehler_yoga_virabhadrasana_abstand

Richtig: Yoga-Anfänger sollten aus der Grätsche kommen, Ausrichtung finden und dann in den Krieger 2 & Co. gehen.

Falsch: Oft zu kurzer Abstand in lateralen Positionen, wie hier im Krieger 2.

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Richtig: Abstand entsprechend verkürzen und Hüfte nach vorn ausrichten.

Falsch: Oft zu weiter Abstand in frontalen Yoga-Übungen, wie hier in Parsvottanasana.

3. Fehler in Yoga-Übungen: Hohlkreuz in Standpositionen und Rückbeugen

Dieser Fehler in Yoga-Übungen unterläuft vielen Yoga-Schülern. Ursachen sind ein schnelles Hineingehen in die Position und ein zu großes Ego, das in den Rückbeugen möglichst weit in die Öffnung hinein möchte. Das Hohlkreuz bei Yoga Übungen ist ein Fehler, den du unbedingt vermeiden solltest, weil hier ein hohes Verletzungsrisiko besteht.

Du solltest Yoga Übungen immer mit einem langen unteren Rücken (ideal: Lendenwirbelsäule in ihrer natürlichen Lordose) und einer stabilen Körpermitte ausführen. Im Anusara-Yoga sprechen wir von der inneren/weitenden (Oberschenkel nach innen drehen) und der äußeren/erhaltenden Spirale (Steißbeinaktion).

Fehler in den Yoga Übungen

Richtig: Erst das Becken weiten, indem du die Oberschenkel leicht nach innen drehst. Die Weite halten, um dann das Steißbein ebenfalls leicht nach innen zu ziehen. Damit kippt das Becken leicht nach vorn oben und der untere Rücken ist lang und geschützt.

Falsch: Hohlkreuz in der Kobra.

4. Fehler in Yoga Übungen: Runder Rücken statt langer Rücken

Viele Yoga-Schüler haben verkürzte Muskeln in den Beinrückseiten (Hamstrings), was eine Fehlstellung im Becken zur Folge hat. Gerade bei Läufern zeigt sich oft dieses Problem, weil sie der Dehnung nach dem Laufen zu wenig Aufmerksamkeit beimessen. Sollen dann in Übungen, wie zum Beispiel AMS, die Beine gestreckt werden, wird der Rücken rund, weil die Beckenkippung durch die verkürzte Muskulatur nicht möglich ist.

Fehler in den Yoga Übungen

Fehler in den Yoga Übungen

Richtig: Beine leicht beugen und den Fokus auf einen langen unteren Rücken legen. Hier finden die Techniken von Weite und Länge aus Fehler Nummer 4 Anwendung.

Falsch: Runder Rücken in Adho Mukha Svanasana, im Ausfallschritt und auch in vielen Vorbeugen.

5. Fehler in Yoga Übungen: Überstrecken der Arme und Beine (Hyperflexibilität)

Menschen sind häufig überflexibel, das heißt, oft werden die Arme und Beine überstreckt, da die Stabilität und eine korrekte Ausrichtung fehlen. Das Überstrecken vermeidest du, indem du die Schienbeine bzw. Unterarme zueinander ziehst und die Oberschenkel bzw. Oberarme auseinander. Das klingt zwar etwas technisch, aber ein guter Anusara-Lehrer unterrichtet diese Prinzipien sorgfältig und achtet auf diese wichtigen Details.

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Richtig: Stabilität in den Armen aufbauen unter Verwendung eines Gurtes. Dieser ist später als Hilfsmittel nicht mehr notwendig.

Falsch: Überstrecken der Arme im herabschauenden Hund.

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6. Fehler in Yoga Übungen: Kollabieren in den Schultern

Viele Yoga-Schüler neigen dazu, in den Schultern zu kollabieren, das heißt, die Schultern fallen nach vorn unten, statt nach hinten zu gehen. Wie ich in meinem Beitrag „8 Yoga-Übungen für Schultern und Nacken“ geschrieben habe, ist die Integration sehr wichtig. Sie gelingt dir, indem du den Oberarmknochen nach hinten in die Schultergelenkspfanne schiebst. Dieses „Nach-hinten-Denken“ und Halten ist in allen Yoga Übungen notwendig.

Yoga-Übungen speziell für Schultern und Nacken findest du hier!

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Richtig: Körperseiten langziehen und die Schultern zu den Ohren nach oben und dann nach hinten ziehen. Schulterblattspitzen zeigen zueinander.

Falsch: Hier in der Kobra kollabieren die Schultern.

7. Fehler in Yoga-Übungen: Überstrecken der Halswirbelsäule (HWS) zum Beispiel in Rückbeugen

Ähnlich wie das „Abknicken“ der Lendenwirbelsäule (vgl. Punkt 3) ist es ebenso falsch, die HWS zu überstrecken bzw. abzuknicken. Bei regelmäßigem falschem Üben werden die kleinen Wirbelkörper hier vollkommen überlastet und es besteht ein Verletzungsrisiko in Form eines Bandscheibenvorfalls in der HWS.

Ziel ist es, die HWS in Verlängerung zur Brustwirbelsäule zu bringen. Als Vorteil dessen wird auch die Nackenmuskulatur aktiviert, weil der Kopf gehalten werden muss. Dieses kleine Detail in der Ausrichtung lindert Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich und stärkt gleichzeitig die Muskulatur.

Fehler in Yoga-Übungen - Überstrecken Halswirbelsäule

Richtig: Ohren über die Schultern ziehen, Krone vom Kopf verlängern und die HWS langziehen.

Falsch: Überstrecken in der Kobra.

8. Fehler in Yoga-Übungen: Ausrichtung der Knie in Stehpositionen

Gerade in Stehpositionen wie zum Beispiel im Ausfallschritt oder Krieger 2 weicht das Knie oft nach vorn oder zur Seite aus. Das gilt es unbedingt zu vermeiden, weil dadurch viel Druck auf das Kniegelenk kommt und ein Verletzungsrisiko besteht.

Es gilt der Grundsatz: Gelenk über Gelenk. Damit ist der Körper korrekt ausgerichtet, es entsteht eine Balance und Energie kann frei fließen. Die Ausrichtung der Knie in den Yoga Übungen ist ein großes Thema. Mit diesen Bildern möchte ich dich für diesen Fehler in Yoga Übungen sensibilisieren.

Fehler in Yoga Übungen - Kriegerhaltung Knie

Richtig: Zieh dein Kniegelenk über die Verse (Sprunggelenk), um die Knie zu entlasten und Stabilität aufzubauen.

Falsch: Hier im Krieger 2 ist das Knie viel zu weit vorn.

9. Fehler in Yoga Übungen: Ausrichtung der Hüften

Wie ich bereits im Beitrag „8 effektive Yoga Übungen für offene Hüften“ schrieb, ist die richtige Ausrichtung der Hüftgelenke wichtig, um Freiheit zu erfahren. In vielen Übungen neigen die Hüften jedoch durch eine verkürzte Beinmuskulatur dazu, auszuweichen. Damit verlieren die Übungen an Kraft und Stabilität und die Yoga-Schüler geraten wieder in eine Schonhaltung. Speziell zum Thema Hüften gibt es hier einen umfangreichen Beitrag.

Es gibt frontal und lateral ausgerichtete Yoga Übungen. In frontalen Übungen (Parsvottanasana, Uttanasana) sind die Hüften parallel zur kurzen Mattenkante und in lateralen Übungen (Vira 2, Parsvakonasana) parallel zur langen Mattenkante positioniert (vgl. Punkt 2).

Fehler in Yoga Übungen - Ausrichtung Hüften

Richtig: Stabilität über die Füße aufbauen, den richtigen Abstand der Füße finden und individuell anpassen.

Falsch: Hüften weichen aus.

10. Fehler in Yoga Übungen: Mundwinkel ziehen nicht nach oben

„Yoga ist keine todernste Sache“, meint Barbra Noh. Dem kann ich nur zustimmen. Freude sollte in der Yogapraxis immer mitschwingen. Das nimmt dir das fatale Streben nach Perfektion und du kannst dich besser auf die Praxis einlassen.

Also versuche in den Yoga Übungen die Mundwinkel immer wieder neu nach oben zu ziehen und lass ein inneres Lächeln entstehen.

Fehler in Yoga-Übungen - inneres Lächeln

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Hilft Dir der Blogbeitrag weiter? Schreib uns gern einen Kommentar.

 

Fazit: Du solltest Yoga stets achtsam und mit Freude üben. Gib den Willen zur Perfektion auf, akzeptiere deine Grenzen und lass dir Zeit. Achte auf eine korrekte Ausführung der Yoga-Übungen, ohne dich mit übermäßiger Ausrichtung zu stressen. Es ist wie überall im Leben die goldene Mitte, die sich gut anfühlt.

Weitere Links zum Thema „Risiken & falsches Yoga“

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6 September 2016|34 Comments

About the Author:

Hi, ich bin Silvio. Im Jahr 2000 bin das erste mal in einem Yogakurs gestolpert. Seitdem bin ich vom Yogavirus infiziert. Ich liebe Yoga und ich lebe Yoga immer mehr. Yoga hat meinem Leben ganz viel Leichtigkeit und Freiheit geschenkt. Heute organisiere ich Yogareisen und unterrichte Yoga mit Herz und Leidenschaft. Komm mit auf meinem Yogaweg und lass Dich inspirieren. Ich freue mich auf Dich.

34 Comments

  1. Ullmann Heidrun 6. September 2016 at 16:42 - Reply

    Ganz wunderbar erklärt, vielen Dank. Es sind die typischen Fehlhaltungen gezeigt die auch ich im Unterricht beobachte. Heidi Ullmann

    • Silvio Fritzsche 8. September 2016 at 7:41 - Reply

      Liebe Heidi, Danke Dir. Dieser Beitrag soll helfen, typische Fehler zu erkennen und daran zu arbeiten. Diese „Fehler“ müssen nicht mehr sein im Unterricht. Danke für Dein Interesse am Yoga.

  2. Bettina Wurm 6. September 2016 at 17:00 - Reply

    Klasse Beitrag, gut erklärt, sehr anschaulich! Mit Leidenschaft unterrichte ich nach den o.g. Prinzipien, gut für meine Teilnehmer, gut für mich. Körperwahrnehmung ist so wesentlich und in jede meiner Stunden integriert. Und Perfektionismus kann mit viel Lachen erfolgreich vertrieben werden … 😉

    • Silvio Fritzsche 8. September 2016 at 7:42 - Reply

      Liebe Bettina, „Perfektionismus“ nimmt die Freude. Die Schüler sind dann frustriert, wenn sie es noch nicht schaffen. Deshalb achte ich auch immer auf ein „inneres Lächeln“ und lass die Mundwinkel fleißig nach oben ziehen 😉

      LG Silvio

  3. silke 7. September 2016 at 8:57 - Reply

    vielen dank für das kostenlose e-book. es ist toll erklärt und veranschaulicht noch mal alles wichtige . was ich besonders schön finde ist, dass auch immer wieder erwähnt wird, die eigenen grenzen zu wahren und keine perfektion mit gewalt zu betreiben. das ist meiner meinung nach mit das wichtigste, um yoga zu verstehen und zu leben.
    danke silvio !!!!!!

    • Silvio Fritzsche 8. September 2016 at 7:43 - Reply

      Liebe Silke, Danke das Du mein Ebook herunter geladen hast. Hier teile ich meine Liebe und Leidenschaft zum Yoga.

      LG Silvio

  4. Yogaseiten - Yoga Hannover 10. September 2016 at 15:43 - Reply

    Super Artikel,gut zusammengefasst 🙂
    genau diese Punkte beobachte und korrigiere ich oft bei Schülern!
    Danke

    • Silvio Fritzsche 16. September 2016 at 11:40 - Reply

      Ich sage auch Danke, für Dein Feedback. LG Silvio

  5. Andrea Kietzmann 11. September 2016 at 21:38 - Reply

    Hallo Silvio,
    vielen Dank für die Zusammenfassung von möglichen Fehlern. Oft schleichen sie sich unbemerkt in die Yogapraxis. Hat mir sehr geholfen und ich werde gleich morgen nochmal genau darauf achten. Irgendwo hab ich mal gelesen: „Es sind die kleinen Dinge die die Welt verändern“
    In diesem Sinne
    liebe Grüße
    Andrea

  6. Ruth 12. September 2016 at 14:51 - Reply

    Gute Darstellung die auch für Yogaanfänger leicht umzusetzen ist,ebenso für Yogalehrer.
    Es schleicht sich eben doch manchmal ein ungesundes Detail ein, smile

    • Silvio Fritzsche 16. September 2016 at 11:39 - Reply

      So soll es sein 😉 Bitte beachten und umsetzen!

  7. Carola 12. September 2016 at 18:56 - Reply

    Hey, deine Zusammenfassung der Fehler im Yoga finde ich super. Ich bin auch so ein Spezialist (hohlkreuz in der kobra) ich dachte immer mehr ist besser 😕. Manchmal sind es ja nur kleine Abweichungen mit großer Wirkung. Vielen Dank das hilft mir wirklich sehr. Liebe grüße Carola

    • Silvio Fritzsche 16. September 2016 at 11:34 - Reply

      Liebe Carola, Danke für Dein Feedback. Yoga lernt uns, dass manchmal weniger mehr ist. Viel Freude weiterhin am Yoga wünscht Dir Silvio

  8. Charlotte 15. September 2016 at 17:10 - Reply

    Hallo Silvio!

    Vielen Dank für diesen Beitrag!
    Als ich mit Yoga angefangen habe, habe ich gemerkt, dass ich viele der Übungen schon kannte – aus der Krankengymnastik als Kind. Und mir wurde schlagartig klar, warum ich schon damals immer das dumpfe Gefühl hatte, dass mir die Krankengymnastik eher „schlecht tut“: weil ich die Übungen total falsch ausgeführt hatte und nicht korrigiert wurde.

    Eine kleine Idee hätte ich bloß: Wenn Du die Vergleichs-Bilder genau anders herum anordnest, könnte das vielen Menschen – vielleicht sogar allen – das Lernen enorm erleichtern!

    Eigentlich ist es für die Lernenden oft sogar besser, wenn man gar nicht so sehr auf das Falsche eingeht, sondern nur das Richtige „anbietet“ und betont. Sonst hat es viel von: „Denk nicht an einen rosa Elefanten“… 😉 Aber das ist natürlich leichter im direkten Einzelunterricht umzusetzen, und manchmal muss man einfach erstmal klarmachen: So wie jetzt ist es nicht richtig. Dann aber hat es Sinn, erst das Falsche zu benennen, und sich dann dem Richtigen zu widmen (auch nicht am Schluss zum Falschen zurückkommen!) – so wird das Alte sozusagen überschrieben. 🙂
    Also:
    1. Wir behalten das Zuletzt-Gesagte/Gezeigte am besten (= das Richtige an’s Ende!)
    2. Schriftlich/Bildlich bedeutet das: In der Leserichtung unserer Kultur ist das Ende rechts (selbst für Linkshänder. Oder?)
    (Das war früher „nur“ ein vages Gefühl von mir, das sich aber im Lauf meiner eigenen Lehrtätigkeit praktisch wie theoretisch bestätigt hat – wobei ich Dir gerade keine Quelle auswendig nennen kann).

    Ich hoffe, ich konnte Dir mit meiner Klugscheißerei so hilfreich sein wie Du mir. 😀

    Liebe Grüße,
    Charlotte

  9. Silvio Fritzsche 16. September 2016 at 11:39 - Reply

    Liebe Charlotte, ich gebe Dir recht. Ursprünglich wollte ich auch das „Falsche“ an den Anfang stellen. Aber bei der Bilderberarbeitung hatte ich das aus dem Auge verloren und alle Bilder wollte ich nicht nochmals ändern.

    Aus meinen Erfahrungen ist es sehr wichtig im Unterrichten, auch mal das Falsche zu benennen und zu zeigen. In den Yogastunden und in meinem DVD Grundkurs gehe ich noch einen Schritt weiter: Ich lasse auch mal kurz die falsche Variante (Schultern kollabieren)praktizieren. So merkt man sehr schnell, dass sich unrichtig anfühlt. Übt man dann die richtige Ausrichtung, so gibt es ein AHA Erlebnis und man hat es auf der körperlichen Ebene erfahren.

    Es gibt immer viele Wege und das ist das schöne am Unterrichten.

    Danke für Deine Gedanken und viel Freude am Yoga weiterhin

    Silvio

  10. Natascha 18. September 2016 at 14:38 - Reply

    Wuhu, der Artikel ist grßartig. Genau diese Ausrüstung braucht jeder, der Asanas übt. Danke

  11. Iris Märte 19. Oktober 2016 at 18:29 - Reply

    Hallo Silvio,

    deine Anfänger-DVD’s habe ich zwar vor längerem gekauft, aber erst jetzt hineingeschaut. Dadurch bin ich auch auf diese Seite und das E-Book aufmerksam geworden. (Habe ich natürlich sofort runtergeladen). Und auf die Kursangebote in der Toskana – schade, dass die für das nächste Jahr bereits ausgebucht sind, wie ich den Kommentaren entnommen habe.
    Wirklich viel kann ich noch nicht zu den DVD’s sagen, ich beginne ja gerade erst und habe außer einer miserablen körperlichen Verfassung nix vorzuweisen. Ich bin nie wirklich sportbegeistert gewesen, habe allerdings früher anhand von einem alten Yoga-Buch meiner Mutter schon das Besondere an diesen Techniken gespürt und wollte den Faden gerne wieder aufnehmen. Gerade deshalb fand ich deine Fehlerbeschreibung sehr hilfreich, weil ich nämlich beispielsweise die „Kobra“ mit Hohlkreuz und Halswirbelüberstreckung ausgeführt habe. Also für mich ist die Darstellung möglicher Fehler weniger „Rosa Elefant“ und mehr „Wer die Gefahr erkennt, hat sie schon halb gemeistert.“ Deshalb vielen Dank für deinen Beitrag. Ein zweiter Aspekt dieser Art der Unterhaltung ist, dass ich nicht das Gefühl habe, mich alleine im Wohnzimmer abzustrampeln. Bei mir erhöht das gerade den Motivationsfaktor. Ob es zum Durchhalten reicht, wird sich zeigen. Zumindest glaube ich, dass mir Yoga wieder gut tun wird und ich weiß sicher, dass mir der Satz „Schenk dir ein tiefes Durchatmen“ supergut tut. Den werde ich mit in den Alltag nehmen – vielen Dank auch dafür!

    Liebe Grüße
    Iris

    • Silvio Fritzsche 22. Oktober 2016 at 12:31 - Reply

      Hallo liebe Iris, ich freue mich sehr, dass Du meinen DVD Kurs gekauft hast. Jetzt musst Du bitte nur noch tatsächlich damit üben und die Matte ausrollen. Insgesamt habe ich ein tolles Feedback bekommen und viele Menschen haben den Einstieg ins Yoga mit meinem Programm gemeistert. Ich denke, Du schaffst das auch.

      Bitte beachte auch die 10 Goldenen Regeln die ich auf die Box gedruckt habe. Die sind für mich immer noch ein guter Hinweis, um das Leben sinnvoll und entspannter zu leben. Ja, und mit dem Kurs machst Du die Fehler (die ich hier beschrieben habe) sicherlich nicht. Ich achte sehr darauf.

      In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Freude am Yoga.

      Liebe Grüße
      Silvio

  12. Hannes 8. November 2016 at 11:52 - Reply

    Top Danke Silvio, hab jetzt herausbekommen, dass meine Probleme mit der HWS von der Ueberstreckung in der Kobra kamen. Danke fuer die 10 wirklich wichtigen Ratschlaege, zum Ausrichten des ganzen Koerpers, alle klein aber effektiv!

  13. Gitta Schneider 22. Dezember 2016 at 14:17 - Reply

    Hallo Silvio,
    ich hatte immer Interesse Joga zu lernen und es zu Praktizieren.Leider fand ich nie einen passenden Kurs. Jetzt habe ich deinen Grundkurs gekauft und dein E-Book runtergeladen. Die Anleitungen sind klar und gut verständlich.Mit viel Elan und Freude gehe ich jetzt an die Übungen heran. Ich werde auch den Rückenkurs machen.
    Bei mir ist das Gleichgewicht zu halten ein Problem. Aber das bekomme ich bestimmt auch noch hin. Ich achte jetzt noch mehr auf Mich.
    Danke für die Tips.
    Viele liebe Grüße und ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest

    Gitta

    • Silvio Fritzsche 4. Januar 2017 at 10:53 - Reply

      Liebe Gritta, das freut mich TOTAL! Danke für dein Üben mit mir und wir sehen uns auf der Matte.

  14. Ane 4. Februar 2018 at 16:52 - Reply

    Hallo Silvio,
    danke für die tollen Erklärungen! Und am besten finde ich Tipp Nr. 10, das ist auch mein Prinzip im Leben!
    Darf ich dir eine Frage stellen? Immer wieder wird es mir in den Vorbeugen wie z. B. Pashimottanasana übel. Ich esse zwei bis drei Stunden vor der Praxis nichts, im schlimmsten Falle – eine Kleinigkeit wie eine Banane oder einen Apfel (ich achte aber auch, dass dies auch ca. eine Stunde vor der Praxis geschieht). Krank bin ich nicht, die Überlkeit kommt mal auch nach der Praxis… Was könnte das sein?
    Danke für deinen Tipp und für deine wertvolle Arbeit als Yoga-Lehrer!
    Viele liebe Grüße

    • Silvio Fritzsche 4. Februar 2018 at 19:57 - Reply

      Hallo liebe Ane,
      ich freue mich sehr, dass Du meine Beiträge liest und dass sie Dir weiterhelfen. Das mit den Vorbeugen kommt immer mal vor. Ich empfehle einfach nicht so lange in den Vorbeuge-Übungen zu bleiben bzw. nicht so tief zu gehen. Jeder Körper reagiert anders.

      Ich würde auch die Bein leicht beugen und etwas Spannung herausnehmen. Aus hilft nur ausprobieren und den eigenen Körper erforschen. Das mit dem Essen machst Du vollkommen richtig! Auch ist es gut, die Augen offen zu lassen und den Kopf nicht hängen lassen und der sitzenden Vorbeuge.

      Oder du trinkst vorher eine Schluck Wasser…vielleicht hilft das?!

      Probier es aus und melde Dich gern wieder. Es interessiert mich auch.

      LG und wir sehen uns auf der Matte

      Silvio

  15. Ane 4. Februar 2018 at 22:55 - Reply

    Herzlichen Dank für deine schnelle und sehr nette Antwort! Ich probiere es aus und werde berichten!
    Bis bald und liebe Grüße,
    Ane

  16. Manuela 19. April 2018 at 14:13 - Reply

    Hallo Silvio. Ich habe erst gerade angefangen mit Yoga und bin nach 2 Probestunden total begeistert. Ich freue mich darauf, wenn der Yogakurs nach den Ferien weitergeht. Um die Pause zu nutzen habe ich mich auf die Suche nach mehr Informationen gemacht. Dabei bin ich auf deine Internetseite gestossen. Ich möchte einfach mal DANKE sagen für das tolle E-Book „die 20 besten Yogaübungen“ , die tollen, sehr anschaulichen Zeichnungen und Infos. Das hilft mir enorm, besser zu verstehen, wie die Übungen funktionieren und auf was ich achtgeben soll. LIebe Grüsse Manuela

  17. Christine Kratz 14. Mai 2018 at 19:48 - Reply

    Hallo Silvio, vielen Dank für die Email der 10 Fehler im Yoga. Ich finde es einfach toll, dass Du mit soviel Energie und Lebensfreude uns immer mit neuen Berichten und Hinweisen versorgst, damit wir richtig Yoga üben. Ich merke es selber, durch dein richtiges Anleiten, habe ich nach der Stunde ein ganz tolles Körpergefühl. Endlich habe ich auch nach der Spinx oder Kobra auch keine Rückenschmerzen mehr😊.
    Nochmals vielen Dank und liebe Grüsse
    Christine

  18. Liudmila 15. Mai 2018 at 15:45 - Reply

    Hallo Silvio,
    seit einigen Monaten hab bemerkt, dass ich nach Yogastunde Schmerzen im rechten Schulter hab, vor allem (so gefühlt) nach dem herabschauenden Hund. Diese Asana macht meine rechte Schulter kaputt. Was könnte es evtl für ein Fehler sein? Danke und lieben Gruß,
    Liudmila

  19. Brigitte Reiser 30. Mai 2018 at 17:38 - Reply

    Hallo Silvio,

    du erklärst auf deinen DVDs die einzelnen Übungen ruhig und so genau, dass man auch wunderbar zu Hause üben kann.
    Gerade wenn man alleine übt, ist dein Beitrag, über mögliche Fehler, die man machen kann, super hilfreich.
    Vielen Dank dafür!
    Liebe Grüße
    Brigitte

  20. Caterina 7. Juni 2018 at 12:30 - Reply

    Hallo Silvio

    Was muss ich beachten bei Rückbeugen wenn ich noch eine Rektusdiastase habe?

    Liebe Grüsse

    Caterina

  21. Emel Schumacher 8. November 2018 at 12:52 - Reply

    Ich glaube fest daran, daß das „sich selbst spüren“ in allen Lebenslagen ein grundsätzliches Bedürfniß des Menschen ist. Fühlt sich der Mensch nicht, werden vielen Krankheiten Tür und Tor geöffnet. Yoga scheint mir, wohlüberlegt ausgeführt, ein guter Weg zu sein. Selbsthilfe in einer Welt, in der Menschen nur funktionieren sollen. Dabei sind wir doch eine lebendige Seele. LG Emel

    • Silvio Fritzsche 8. November 2018 at 14:53 - Reply

      Volle Zustimmung!

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